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U21-Team holte 0:0 in Serbien: Nun "Finale" gegen Russland

Österreichs U21-Fußball-Nationalteam steht in der Qualifikation für die EM 2019 vor einem echten Finale. Am Freitagabend beendete die Auswahl von Teamchef Werner Gregoritsch den Lauf der zuvor makellosen Serben mit einem 0:0 in Novi Sad. Während Serbien durch das Remis das Endrunden-Ticket bereits in der Tasche hat, muss für Österreich im abschließenden Spiel gegen Russland ein Sieg her.

Werner Gregoritsch und sein U21-Team brauchen einen Sieg SN/APA/ERWIN SCHERIAU
Werner Gregoritsch und sein U21-Team brauchen einen Sieg

Um den Sprung ins Play-off der vier besten Zweiten der neun Gruppen noch zu schaffen, benötigt die ÖFB-Auswahl am Dienstag in St. Pölten (18.00 Uhr) drei Zähler. Dasselbe gilt auch für die punktegleichen Russen, die ihre Chancen mit einem 5:1 gegen Mazedonien am Leben hielten. Im Play-off werden Mitte/Ende November die letzten Plätze für das Turnier in San Marino und Italien im kommenden Jahr ermittelt.

Die ersatzgeschwächten Österreicher - neben Verletzten fehlten auch die zum A-Team aufgerückten Konrad Laimer und Maximilian Wöber - hielten die Partie beim souveränen Tabellenführer von Beginn an offen. Sandi Lovric gab in der 10. Minute den ersten Warnschuss der Gäste ab. Bei miserablen Platzverhältnissen legten die Serben mit Fortdauer der Partie dann zu, Österreich hatte mit Alexander Schlager im Tor aber einen großen Rückhalt.

Der LASK-Schlussmann parierte bei der besten Möglichkeit der Serben nach einer halben Stunde gegen Lazar Randelovic in höchster Not mit der Hand. Acht Minuten später hatte Schlager auch Glück, als ein Freistoß der Hausherren von der Stange zurück ins Feld sprang. Offensiv kam von den Österreichern nach den ersten ausgeglichenen 20 Minuten nur noch wenig. Kapitän Philipp Lienhart machte mit seinen Nebenleuten in der Defensive jedoch dicht.

Nach Seitenwechsel bot die Gregoritsch-Elf weiter eine starke Vorstellung. Die Serben wurden mitunter früh im Spielaufbau gestört. Aus einer solchen Situation ergab sich eine gute Freistoßmöglichkeit, Adrian Grbic' Versuch wurde vom serbischen Tormann zur Ecke pariert (62.). Ein Kopfball des engagierten Kevin Danso im Anschluss an diese fiel zu schwach aus. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich dann bis ins Finish. Erst zu Beginn der Nachspielzeit musste Schlager gegen Danilo Pantic noch einmal sein Können beweisen.

Werner Gregoritsch freute sich über die Leistung seiner Mannschaft. "Wir waren taktisch hervorragend organisiert und haben die Schlüsselspieler der Serben großteils aus dem Spiel genommen. Es war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft, die heute alles ausgeblendet hat und sich selbst mit einem Punkt belohnt hat", resümierte der ÖFB-Teamchef.

"Ich muss der gesamten Mannschaft, allen voran Alexander Schlager und Philipp Lienhart, großes Lob aussprechen. Wir freuen uns auf den Showdown in St. Pölten", meinte Gregoritsch mit Blick auf die Partie gegen Russland.

Quelle: APA

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