Nationalteam

U21 will sich mit "Pflichtsiegen" im Finish zur EM schießen

Mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen in der Türkei (Freitag, 18:00 Uhr) und gegen Andorra (Ried, 17. November, 20:25/beide live ORF Sport ) will sich Österreichs U21-Fußball-Auswahl im Quali-Finish das Ticket für die EM 2021 sichern. Teamchef Werner Gregoritsch muss auf sieben Kicker verzichten, zeigte sich im Trainingslager in Bad Schallerbach (OÖ) aber überzeugt, "dass wir trotz der Ausfälle einen schlagkräftigen Kader für unsere beiden Endspiele haben".

Mit Marko Raguz, Emanuel Aiwu, Lukas Malicsek, Matthäus Taferner, Robert Ljubicic, Nicolas Meister und Alexander Schmidt stehen Gregoritsch sieben Spieler nicht zur Verfügung. Dafür wurden Junior Adamu (Liefering), Onurhan Babuscu, Leonardo Lukacevic (beide Admira), Valentino Müller (LASK), Nemanja Celic (WSG Tirol), Daniel Nussbaumer und Johannes Tartarotti (beide Altach) einberufen. Insgesamt stehen nun, mit den bereits zuvor nominierten Tobias Lawal, Patrick Wimmer und Leo Greiml acht Debütanten im Aufgebot. Nach der Corona-Entwarnung bei Meister Salzburg ist auch Maximilian Wöber mit von der Partie.

Um sich als einer der fünf besten Gruppenzweiten zum zweiten Mal in Folge für eine U21-EM zu qualifizieren, sind zwei Siege Pflicht. "Natürlich ist jetzt ein gewisser Druck da für die Spieler. Wir wissen, dass wir in der Türkei gewinnen müssen. Aber ich bin überzeugt, dass uns das gelingt, wenn wir uns auf unsere Art Fußball zu spielen konzentrieren und wir uns von äußeren Umständen nicht aus der Ruhe bringen lassen", meinte Gregoritsch. Sein Team hatte im Oktober 2019 die Türkei in Ritzing mit 3:0 besiegt, ein Monat davor Andorra auswärts 3:1 geschlagen.

Der Re-Start nach Corona-Zwangspause verlief mit dem 1:5 gegen Albanien, dem knappen 1:2 gegen den nunmehr fixen Gruppensieger England und dem 1:0-Arbeitssieg über den Kosovo durchwachsen. "Wir haben zuletzt bei einem schwierigen Match im Kosovo gezeigt, dass wir als Team sehr gut funktionieren, bis zur letzten Minute kämpfen und nie aufgeben", gab sich Mönchengladbach-Legionär Hannes Wolf aber optimistisch. "Nach den Niederlagen im September haben wir uns im Kosovo zurückgemeldet, und wir werden auch jetzt alles geben, um unser Ziel zu erreichen und zur EM zu fahren."

Quelle: APA

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