Nationalteam

Baumgartlingers Seitenhieb gegen ÖFB-Chefs: "Erste Schülermannschaft bei einer EM"

Freude und Genugtuung sprach aus den Worten der ÖFB-Spieler nach der geschafften EM-Qualifikation. Kapitän Julian Baumgartlinger konnte sich dabei auch einen Seitenhieb gegen die ÖFB-Führung nicht verkneifen, die nach dem Pannenstart das Team öffentlich hart kritisiert hatte.

Julian Baumgartlinger SN/GEPA pictures
Julian Baumgartlinger

"Es herrscht Genugtuung vor", beschrieb Baumgartlinger seine Gefühlslage nach dem 2:1-Sieg gegen Nordmazedonien. Dann wurde er im Rückblick aber auch sehr konkret, was den Rückhalt der ÖFB-Spitze mit Präsident Leo Windtner und Sportdirektor Peter Schöttel anging. Nach dem 2:4 gegen Israel hatte Windtner von Fehlern "wie bei einer Schülermannschaft" gesprochen und mangelnde Einsatzbereitschaft moniert. "Es ist schön, dass wir jetzt die erste Schülermannschaft sind, die sich für eine EM qualifiziert hat", schoss der Kapitän nun einen Giftpfeil zurück. Die Ereignisse hätten die Mannschaft gestärkt, zeitweise seien das Team und die Trainer wegen der "Schüsse aus den eigenen Reihen auf sich allein gestellt gewesen".

Zufrieden war Torhüter Alexander Schlager nach seinem Debüt.

Konrad Laimer erlebt nach nur wenigen Länderspielen bereits sein erstes großes Turnier.

Quelle: SN

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