Fußball

Nullnummer bei Wiener Neustadt gegen Sturm Graz

Sturm Graz hat die Möglichkeit, zum zweiten Mal in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga auf Rang vier vorzustoßen, nicht genützt. Im Sonntagsspiel der 12. Runde mussten sich die Steirer in der zweiten Partie unter Franco Foda beim durchaus ebenbürtigen Schlusslicht Wr. Neustadt mit einem 0:0 zufriedengeben. Der SCWN durfte das Remis nach zuletzt vier Schlappen als kleinen Erfolg verbuchen.

Nullnummer bei Wiener Neustadt gegen Sturm Graz SN/APA (Punz)/HANS PUNZ
Sturm kam in Wr. Neustadt nicht über 0:0 hinaus.

Die "Blackys", die vor 3.150 Zuschauern erst nach dem Seitenwechsel aufkamen, bleiben damit der Lieblingsgegner Wr. Neustadts: Von den jüngsten acht Duellen hat Sturm nur zwei gewonnen, Neustadt bei einem Remis derer fünf. Die Grazer sind vier Runden unbesiegt, unter Foda hat man auch noch kein Gegentor kassiert.

Die Hausherren, noch ohne Neuzugang Susac in der Innenverteidigung, machten vorerst die bessere Figur und hatten vor dem Seitenwechsel auch die besseren Chancen. Doch Rauter (4./zentral auf Gratzei, 12./am Tor vorbei), Denner (29./Weitschuss übers Tor) und Dobras (44./Außenkreuz der Latte) konnten den Vorteil in Sachen Ballbesitz (ca. 60 Prozent in der ersten Hälfte) nicht in Zählbares ummünzen. Die Gäste fielen in der Offensive vor allem durch einen Djuricin-Volley (34./Vollnhofer hielt) und einen Köpfler Barbarics neben das Tor auf (37.).

Der für den gesperrten Madl agierende kroatische Innenverteidiger war es auch, der die zweiten 45 Minuten mit einem brandgefährlichen Köpfler knapp am Tor vorbei eröffnete (50.). Sturm wirkte nun dynamischer und aktiver, der völlig freie Beichler ließ eine weitere Möglichkeit aber ungenützt (62.). Kurz zuvor hatte Hadzic per Weitschuss knapp das rechte Kreuzeck verfehlt (58.), kurz danach war es für den SCWN Rauter, dessen Versuch nur Zentimeter am Ziel vorbeistrich (63.).

Den Matchball aus Sicht Sturms vergab in der Schlussphase Djuricin, der nach Eckball aus der Drehung aus 10 Metern das Leder hauchdünn vorbeizirkelte (84.). Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit sah Barbaric nach wiederholtem Foulspiel noch Gelb-Rot (90.).

Quelle: APA

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