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ÖFB-Cup: Red Bull Salzburg will den 20. Sieg in Folge

Sieben Vereine der Fußball-Bundesliga sind am Mittwoch in der 2. Runde des ÖFB-Cups gegen Vertreter unterklassiger Ligen gefordert.

ÖFB-Cup: Red Bull Salzburg will den 20. Sieg in Folge SN/GEPA pictures
Bullen-Coach Oscar Garcia.

Die Wiener Großclubs Austria und Rapid dürfen in der Hauptstadt bleiben, da der SV Leobendorf die Grün-Weißen auf dem Sportclub-Platz empfängt und die Austria bei der Vienna gastiert. Titelverteidiger Red Bull Salzburg will in Mannsdorf den 20. Cup-Sieg in Folge.

Leobendorf, in der niederösterreichischen Landesliga derzeit Zweiter, verzichtet auf den Heimvorteil, da im Franz-Haas-Stadion nur knapp 1.000 Zuschauer Platz finden. Die weitaus geräumigere Heimstätte des Wiener Sportklubs ist heuer bereits Cup-erprobt - und für Rapid kein schlechtes Omen. In der Auftaktrunde setzte sich die Büskens-Truppe in Wien-Hernals gegen den FC Karabakh mit 3:1 durch.

Nun soll am Mittwoch (18.00 Uhr/live Puls4) auch Leobendorf keine Hürde sein. Das letzte Duell mit den Rot-Weißen datiert aus dem Jahr 2010, als Rapid in einem Test mit 11:0 gewann. Bekanntester Spieler bei Leobendorf ist Stürmer Mario Konrad (33), der seinen Heimatverein 1995 verließ, um im Rapid-Nachwuchs zu beginnen. Nach Wanderjahren unter anderem bei Schwarz-Weiß Bregenz, dem LASK und Unterhaching stand er 2009 bis 2011 im Profikader der Hütteldorfer, erzielte in 21 Pflichtspielen sechs Treffer.

Zu einem kleinen Wiener Derby kommt es später am Abend (20.20 Uhr/live ORF Sport+) weiter nördlich. In Wien-Döbling empfängt die Vienna Rekordcupsieger Austria Wien. Trainer Thorsten Fink erwartet nach der 1:4-Pleite am Sonntag gegen Salzburg eine Reaktion seiner Mannschaft. "Insgesamt war es für mich enttäuschend, weil wir besser spielen können", meinte der Deutsche. Sein Gegenüber Hans Kleer kickte in seiner Jugend übrigens acht Jahre im Nachwuchs der Violetten.

Die Bilanz spricht klar für die Austria. In bisher 17 Duellen seit 1921 behielten die "Veilchen" 14 Mal die Oberhand, während die Blau-Gelben nur dreimal weiterkamen. Zuletzt begegneten sich die zwei Wiener Vereine am 11. Juli 2014 in der ersten Cup-Runde. Das Spiel ging mit einem 6:0-Auswärtserfolg klar an den Bundesligisten. Von der damaligen Startaufstellung sind mit Jens Stryger Larsen, Alexander Grünwald und dem derzeit verletzten David de Paula nur noch drei Spieler im Austria-Kader.

Auf Bundesliga-Spitzenreiter Sturm Graz wartet ein wahres Duell der Sorte David gegen Goliath. Die Grazer treten beim Fünftligisten Bad Wimsbach an, wo Trainer Franco Foda einigen Spielern eine Chance geben wird, die zuletzt mit der Bank oder Tribüne vorlieb nehmen mussten. Für den Gegner aus Oberösterreich war das Los "ein Traum", wie Trainer Christoph Brunmayr sagte. Er hoffe auf 1.000 Zuseher.

Salzburg ist im Cup seit bereits 19 Spielen ungeschlagen. In den vergangenen drei Jahren holten die "Bullen" jeweils den Titel. Die bis dato letzte Niederlage setzte es mit dem 1:2 im Halbfinale am 7. Mai 2013 gegen den Regionalligisten Pasching. Mit Mannsdorf ist dieses Mal ein Team der Regionalliga Ost der Gegner in der zweiten Runde. Die beiden Vereine standen sich bisher noch nie im Cup gegenüber.

Ein Duell Bundesliga gegen Regionalliga stehen auch dem SCR Altach, Admira Wacker Mödling und dem SV Mattersburg bevor. Altach muss zum ASK Ebreichsdorf vor den Toren Wiens, die strauchelnde Admira im Burgenland eine schwierige Aufgabe lösen. Denn der SV Ritzing ist Ostliga-Tabellenführer und hat im Kader einige Spieler mit Erstliga-Erfahrung. Der bekannteste ist Ex-Austrianer Tomas Jun.

"Sie konnten bislang alle Spiele der Regionalliga Ost gewinnen und demnach müssen wir an unsere absolute Leistungsgrenze gehen", warnte Admira-Cheftrainer Oliver Lederer. Mattersburg spielt beim Regionalliga-Mitte-Club Lafnitz in der Steiermark. Der Trainer der Gastgeber, Ferdinand Feldhofer, ist ein ehemaliger Sturm-Graz-Clubkollege vom nunmehrigen Mattersburg-Coach Ivica Vastic.

Quelle: APA

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