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Rapid kommt gegen Schodsina ohne Zittern ins EL-Play-off

Rapid Wien ist die Europacup-Heimpremiere im neuen Stadion am Donnerstagabend gelungen. In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League setzten sich die Wiener im Rückspiel gegen Torpedo Schodsina aus Weißrussland klar mit 3:0 (2:0) durch. Für Rapid war es der erste Sieg in einem Europacup-Qualifikations-Heimspiel seit 22. August 2013.

Rapid kommt gegen Schodsina ohne Zittern ins EL-Play-off SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Klarer Sieg der Hütteldorfer.

Den Gegner im Play-off erfahren die neuerlich gesetzten Rapidler am Freitag (13.00 Uhr) bei der Auslosung in Nyon. Mario Pavelic erzielte mit der ersten klaren Torchance in der 26. Minute die Führung für Rapid, Thomas Schrammel erhöhte zehn Minuten später auf 2:0. Louis Schaub setzte in der Nachspielzeit (92.) den Schlusspunkt. Rapid vergab bei vielen klaren Chancen einen noch höheren Sieg, schonte in der zweiten Halbzeit aber Kräfte für das Wiener Derby in der Bundesliga am Sonntag gegen die Austria.

Bei Rapid gab Neuzugang Ivan Mocinic sein Debüt in der Startelf. Christopher Dibon kehrte in die Innenverteidigung zurück, Mittelfeldspieler Thomas Murg wurde rechtzeitig für einen Einsatz von Beginn an fit. Wie schon im Hinspiel in Weißrussland suchte Torpedo in den ersten Minuten sein Glück auch in der Offensive und agierte unerwartet mutig.

Die Weißrussen schalteten nach der Balleroberung sehr schnell um und deuteten Gefahr zumindest an. Mehr als einige letztlich harmlose Standardsituationen in den ersten 15 Minuten schauten aber nicht heraus. Die Partie wurde vor 18.600 Zuschauern von Beginn an wesentlich intensiver geführt als das Hinspiel. Mit dem Herausspielen von Torchancen hatte Rapid zunächst aber wieder seine Probleme, auch wenn die Grün-Weißen das Spiel kontrollierten.

Mit der ersten klaren Torchance gelang Rapid dann aber die Führung. Solostürmer Joelinton brachte den Ball von links zur Mitte, nach einer kurzen Abwehr landete er bei Pavelic, der von halbrechts ins lange Eck zur Führung abschloss (26.). Der Mannschaft von Trainer Mike Büskens war die Erleichterung über die Führung förmlich anzumerken. Mit dem 1:0 im Rücken gelang Rapid auch offensiv mehr.

Ein Schuss von Thomas Murg wurde in der 34. Minute noch zur Ecke abgefälscht. In der 36. Minute traf dann auch der zweite Außenverteidiger. Schrammel setzte sich nach einem schönen Pass in die Tiefe von Stefan Schwab durch, scheiterte mit links an Torpedo-Tormann Waleri Fomitschew und traf per Volley aus kurzer Distanz mit rechts ins lange Eck.

Nach der Pause hätte Rapid den Sieg noch wesentlich höher ausfallen lassen können. Aber auch die einzige Torchance von Torpedo kam von grün-weißen Beinen. Pavelic prüfte Tormann Jan Novota nach einer Hereingabe aus kurzer Distanz. Auf der anderen Seite hatte Rapid Chancen für einen Kantersieg.

In der 52. Minute vergab Joelinton nach Hereingabe von Murg aus kurzer Distanz. Noch einmal Joelinton (65.) und Schrammel (70.) scheiterten mit Schüssen. Die größte Chance vergab Schwab in der 72. Minute, als er allein aufs Tor zulief und an Fomitschew scheiterte. In der Nachspielzeit gelang Rapid doch noch ein Tor. Nach einer schönen Kombination über Philipp Schobesberger und Schwab traf Louis Schaub von halbrechts ins linke Kreuzeck (92.).

Quelle: APA

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