Fußball

Rapid rotiert gegen Trencin Richtung EL-Gruppenphase

Rapid bestreitet am Donnerstag (21.05 Uhr/live ORF eins) eine Europacup-Partie, der ein gewisser Testspiel-Charakter nicht ganz abzusprechen ist. Nach dem 4:0-Auswärtssieg im Play-off-Hinspiel vor einer Woche gegen AS Trencin soll nun in Wien der Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League auch formell besiegelt werden.

Rapid rotiert gegen Trencin Richtung EL-Gruppenphase SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Im Allianz Stadion ist Rapid noch ohne Gegentor.

Aufgrund der klaren Ausgangsposition dürfte Trainer Mike Büskens im neunten Pflichtspiel binnen 34 Tagen den einen oder anderen Stammspieler schonen, zumal am Sonntag der Bundesliga-Schlager gegen Red Bull Salzburg auf dem Programm steht. Dennoch beteuerte der Deutsche, gegen den slowakischen Doublegewinner keine B-Elf auf den Platz zu schicken.

Diverse Änderungen seien zwar durchaus möglich, "aber wir werden nicht wild wechseln. Wir werden jetzt nicht verrückte Dinge machen", versprach Büskens. Man werde die Partie mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angehen, erklärte der 48-Jährige.

"Wir müssen von der ersten Minute an konzentriert sein", sagte der Coach und verwies auf das Hinspiel, als Rapid in der Phase vor dem 2:0 unter Druck geriet. "Wir haben zwar ein 4:0 aus der Slowakei mitgenommen, aber wir haben dort auch gesehen, dass es Momente gab, in denen sie uns gefährlich wurden."

In der Partie in Zilina erlitt Philipp Schobesberger einen Knorpelabsplitterung im rechten Knie, die den Flügelspieler zu einer mehrwöchigen Pause zwingt. Außerdem stehen die Stürmer Matej Jelic und Giorgi Kvilitaia nicht zur Verfügung. Hinter dem Einsatz des mit den Folgen einer Knieverletzung kämpfenden Steffen Hofmann steht ein Fragezeichen.

Sein Ersatzkapitän Stefan Schwab mahnte vor dem Duell mit dem slowakischen Tabellensiebenten zur Vorsicht. "Es gibt zwei Wege, in die Partie zu gehen, und einen davon müssen wir vermeiden: Und zwar jenen, dass wir uns nicht wehtun und einfach nur drüberkommen wollen", meinte der Salzburger.

Auch Sportdirektor Andreas Müller warnte davor, den Aufstieg bereits als gegeben anzusehen. "Im Fußball sind schon ganz verrückte Dinge passiert", sagte der Deutsche, gab aber auch zu: "Ich erwarte schon, dass wir sicher den Aufstieg in die Gruppenphase schaffen."

Gelingen soll dies mit einem Auftritt, der die Anhänger - bis Mittwoch waren über 19.000 Tickets abgesetzt - zufriedenstellt. "Wir möchten unseren Fans wieder ein gutes Spiel bieten, deshalb erwarte ich eine konzentrierte Leistung", sagte Müller.

In diesem Zusammenhang stimmt ein Blick auf die Statistik zuversichtlich: Rapid hält nach vier Partien im neuen Allianz Stadion inklusive der Eröffnungspartie gegen Chelsea bei vier Siegen und einem Torverhältnis von 14:0. Sollte die Erfolgsserie fortgesetzt werden, wartet die am 15. September beginnende Europa-League-Gruppenphase mit einem garantierten Startgeld von 2,4 Millionen Euro sowie 360.000 Euro für einen Sieg und 120.000 Euro für ein Unentschieden.

Quelle: APA

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