Fußball

Rapid setzte Erfolgslauf fort, auch Salzburg siegreich

Rapid hat seinen Erfolgslauf auch am Samstag fortgesetzt. Die Hütteldorfer feierten in der 13. Fußball-Bundesliga-Runde einen 1:0-Heimsieg über die Admira. Meister Red Bull Salzburg legte mit 2:0 gegen Altach vor und übernahm zumindest bis Sonntag die Tabellenführung vor Sturm Graz. Mit einem Unentschieden trennten sich die Austria und der LASK (2:2) sowie St. Pölten und Mattersburg (1:1).

Torschütze Louis Schaub bedankt sich und wird beglückwünscht SN/APA/HANS PUNZ
Torschütze Louis Schaub bedankt sich und wird beglückwünscht

Rapid hält nun bei sieben Pflichtspiel-Siegen in Folge, ist seit zehn Bewerbspartien ungeschlagen und festigte Tabellenrang drei. Die Südstädter hingegen gingen erstmals nach sechs Liga-Matches als Verlierer vom Platz - und das aufgrund eines umstrittenen Tores. Denn bevor Schaub zum entscheidenden Treffer einschoss, hatte Giorgi Kvilitaia seinen Gegenspieler Fabio Strauss wohl regelwidrig aus dem Weg geräumt.

Dennoch war der Rapid-Sieg verdient, schließlich präsentierten sich die Gastgeber von Beginn an als klar tonangebende Mannschaft. In Minute 26 schlug Berisha einen Querpass zur Mitte, Kvilitaia stieß Strauss um und der Weg war frei für Schaub, der auf 1:0 stellte. Für den ÖFB-Teamspieler war es das 23. Bundesliga-Tor - diese Marke hatte in Österreich auch sein bei einem Autounfall verstorbener Vater Fred Schaub erreicht.

In der zweiten Hälfte fanden die Niederösterreicher zwar besser ins Spiel, kamen dabei allerdings zwingend vor das Rapid-Tor. Erst im Finish kam die Admira zu ihrer Topchance.

Salzburg setzte sich zuhause gegen Altach verdient, aber ohne Glanz mit 2:0 (1:0) durch und lieferte damit auch eine erfolgreiche Generalprobe für das Europa-League-Heimduell mit Konyaspor am Donnerstag ab. Treffer von Hannes Wolf mit seinem vierten Ligasaisontor (29.) und Amadou Haidara mit seinem zweiten (81.) brachten die Entscheidung zugunsten der "Bullen".

Lange Zeit war vor 6.584 Zuschauern in Wals-Siezenheim recht wenig los. Zwar bestimmtem die Hausherren mit fast 70 Prozent Ballbesitz wie erwartet das Geschehen, konnten die Defensive der Gäste aber nicht aufbrechen. Erst eine schnelle Aktion über Diadie Samassekou und Andreas Ulmer brachten den gewünschten Erfolg, Wolf drückte Ulmers Hereingabe aus Kurzdistanz über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Vorarlberger aggressiver. Die Entscheidung zugunstern der "Bullen" fiel dann erst im Finish, als Haidara nach Assist Minaminos alles klar machte.

Die Austria hat offenbar das Gewinnen verlernt. Nach vier Pflichtspiel-Niederlagen in Folge schrieb der Vizemeister beim LASK zwar wieder an, vergab dabei aber eine 2:0-Führung zur Pause. Nach der ersten Hälfte lagen die Violetten durch einen Freistoß-Treffer von Raphael Holzhauser (15.) und Felipe Pires (43.) verdient voran.

Nach der Pause steigerte sich der LASK aber und wurde entsprechend belohnt. Der Ex-Austrianer Peter Michorl (71., 84./Foul-Elfmeter) erzielte dabei beide Tore für die Hausherren.

Im "Kellerduell" zwischen dem SKN St. Pölten und dem SV Mattersburg blieb der erhoffte Befreiungsschlag für die Niederösterreicher aus. Sie kamen beim Vorletzten SV Mattersburg über ein 1:1 nicht hinaus und sind damit auch nach der 13. Runde weiter sieglos. Für das Team von Trainer Oliver Lederer war es erst der dritte Punktgewinn, der Rückstand auf Rang neun beträgt weiter fünf Zähler.

Die Burgenländer konnten daher mit dem Remis deutlich besser leben. David Stec (31.) brachte die Gäste vor nur 2.200 Zuschauern im Pappelstadion voran, Markus Pink (64.) gelang für die nach dem Seitenwechsel klar überlegenen Hausherren der mehr als verdiente Ausgleich. Die Sieglos-Serien der beiden Teams gingen also weiter, Mattersburg wartet auch schon seit elf Ligapartien auf einen vollen Erfolg. Beide Teams schenkten einander nichts, Schiedsrichter Christopher Jäger zeigte gleich neunmal die Gelbe Karte.

Das abschließende Spiel der 13. Runde findet am Sonntag (16.30 Uhr) zwischen dem WAC und Sturm Graz in Wolfsberg statt.

Quelle: APA

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