Fußball

Real nach 2:0 gegen Club America im Finale der Club-WM

Real Madrid ist nur noch einen Schritt vom zweiten Titelgewinn bei der Fußball-Club-WM nach 2014 entfernt. Der Champions-League-Sieger zog bei der 13. Auflage des Bewerbes am Donnerstag mit einem verdienten 2:0-(1:0)-Sieg gegen den mexikanischen Vertreter Club America ins Finale ein. Karim Benzema (45.+2) und Cristiano Ronaldo (93.) fixierten den Aufstieg.

Real nach 2:0 gegen Club America im Finale der Club-WM SN/APA (AFP)/TORU YAMANAKA
Karim Benzema traf zum 1:0 für die Madrilenen.

Im Kampf um den Titel wartet am Sonntag (11.30 Uhr MEZ) der japanische Verein Kashima Antlers, der am Mittwoch Atletico Nacional aus Kolumbien mit 3:0 besiegt hatte. Real ist zum dritten Mal bei der Weltmeisterschaft für Vereine vertreten, beim ersten Antreten 2000 hatte es nur zu Rang vier gereicht. Seit 2007 ist mit einer Ausnahme der Titel immer nach Europa gegangen.

Real hatte im International Stadium von Yokohama die Partie schon vor der Pause klar im Griff, für die Führung fehlte aber vorerst die nötige Effizienz. Ein Ronaldo-Kopfball ging an die Stange (26.), bei einem Nachschuss des Real-Superstars, nach geblocktem Freistoß, war America-Goalie Moises Munoz auf dem Posten (33.). Kurz vor dem Pausenpfiff münzten die Spanier ihre Überlegenheit aber in die Führung um. Nach Kroos-Lochpass traf Benzema ins lange Eck (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel gingen es die "Königlichen" etwas ruhiger an, waren vor allem bedacht, Kräfte zu sparen. Gefährlicher als der Gegner waren sie trotzdem. Ein Ronaldo-Schuss wurde von Munoz pariert (61.), ein Kopfball des dreifachen Weltfußballers ging nicht aufs Tor, der Nachschuss von Luka Modric nur knapp daneben (66.). Das hätte sich beinahe noch gerächt, Bruno Valdez verfehlte aber mit seinem Kopf nur hauchdünn eine Hereingabe in der Nachspielzeit (92.).

Quasi im Gegenzug machte Ronaldo (93.) alles klar. Der Treffer wurde erst nach Rücksprache mit dem Video-Schiedsrichter bestätigt. Wie die TV-Bilder zeigten, war Ronaldo beim Zuspiel nicht im Abseits. Schon im ersten Halbfinale war der Videobeweis bei einer Elfmeter-Entscheidung zum Einsatz gekommen. Es war das erste Mal, dass der Video-Beweis bei einem offiziellen Wettbewerb des Weltverbandes (FIFA) angewendet wurde.

Quelle: APA

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