Fußball: Red Bull Salzburg - Austria Wien: Eigentor ebnet den Weg zum Sieg

Red Bull gegen Austria: Eigentor ebnet den Weg zum Sieg

Red Bull Salzburg kam beim 3:1 gegen die Wiener Austria erst nach der Pause richtig in Schwung.

Mit acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer Altach, das am Dienstag zum Auftakt der Runde Ried mit 1:0 bezwungen hatte, war Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg am Mittwoch in die Partie bei Austria Wien gegangen. Dennoch wirkte Salzburg-Trainer Oscar Garcia entspannt. "Der Druck ist wie in jedem Spiel", meinte der Spanier unaufgeregt. Nach dem 3:1 sollte sich die Lage bei den Bullen, die den Gegner klar beherrschten, auch wieder entspannt haben.

Bullen von Anfang an aggressiv

Die Pleite mit einer verschlafenen Anfangsphase am vergangenen Sonntag gegen die Admira wollten die Salzburger vergessen machen. Und die Bullen begannen bei der Austria auch aggressiver. Konrad Laimer und Co. versuchten, das Spiel zu bestimmen. Das gelang gegen defensiv eingestellte, nur auf Konter lauernde Wiener auch. Aber große Chancen fand der Meister vor der Pause nicht vor. Vor allem deshalb, weil im Spielaufbau Fehler um Fehler begangen wurde. Ein Volleyschuss von Munas Dabbur bereitete Torhüter Hadzikic keine Probleme und nach einem Solo scheiterte Dabbur knapp (12.). Salzburg bemühte sich, die beste Chance fand aber die Austria vor. Nach einem Kopfball von Friesenbichler musste Bullen-Torhüter Alexander Walke sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern (19.).

Bitterkalt war es im Happel-Stadion vor einer schütteren Fankulisse und die Leistungen der beiden Mannschaften zeigten sich auch nicht gerade angetan, dass den Zuschauern warm wurde. Wie viele brisante Duelle Austria Wien gegen Salzburg hat das Stadion im Prater schon erlebt, Mittwoch fehlten die Höhepunkte. Auch von Rivalität spürte man wenig. So dauerte es bis zur 45. Minute, ehe die Bullen wieder einmal gefährlich vor das Tor kamen. Aber Valentino Lazaro ist eben alles andere als ein Torjäger.

Das Tor des Spiels

"Torjägerqualitäten" zeigte dann Austria-Verteidiger Martschinko, der nach einer harmlosen Hereingabe von Valon Berisha den Ball völlig unbedrängt aus kurzer Distanz ins eigene Tor knallte. Ein Treffer, der zur Qualität der Partie passte. Salzburg dominierte klar, Laimer traf zum 2:0. Das Spiel schien entschieden. Doch nach einem klaren Abseitstor von Kayode wurde es doch noch spannend. Trainer Oscar Garcia musste bis zur 84. Minute zittern, weil Hee-Chan Hwang und Berisha ihre Torjägerqualitäten wieder einmal in der Kabine gelassen hatten. Erst Takumi Minamino erlöste den Spanier nach einem energischen Vorstoß von Stefan Lainer. Ohne zu glänzen hatten die Bullen die Austria jederzeit im Griff, die sich nun wieder nach oben orientieren können. Und am Samstag kommt Tabellenführer Altach in die Bullen-Arena.

Das Spiel zum Nachlesen im SN-Liveticker:
Quelle: SN

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