Fußball

Red Bull Salzburg: Munas Dabbur will in Ried nachlegen

Lange hat es gedauert bis der neue Stürmer von Fußballmeister Red Bull Salzburg, Munas Dabbur, seine Torsperre überwinden konnte.

Bei der Donnerstag-Pressekonferenz von Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg vor dem Bundesliga-Gastspiel in Ried (Samstag, 16.00 Uhr) ist es wieder einmal um die beste Position für Neuzugang Munas Dabbur gegangen.

"Tor ist Tor. Es ist schön ein Tor zu erzielen, aber genau so schön, eines vorzubereiten. Wichtig ist, dass die Mannschaft gewinnt", betonte der israelische Teamstürmer.

Am vergangenen Samstag hatte Dabbur im siebten Pflichtspiel nach 448 Spielminuten für Red Bull Salzburg erstmals getroffen. Es war der Führungstreffer beim 2:0-Heimsieg gegen Aufsteiger St. Pölten.

Geht ihm jetzt der Knopf auf?

Dabbur kam immerhin als Torschützenkönig der Schweizer Super League nach Salzburg. Er selbst und auch die Fans dürfen durchaus mehr von ihm erwarten als lediglich einen Treffer in sieben Partien.

Salzburg-Trainer Oscar Garcia pries am Donnerstag einmal mehr die Vielseitigkeit von Dabbur, der bisher als Flügelspieler nicht zu überzeugen wusste. "Es hängt von Spiel und Gegner ab, wo er spielt und seine Stärken besser einbringen kann", erklärte der Katalane.

"Ich weiß, dass er kein reiner Flügelspieler ist. Er kann rechts und links, Sturmspitze und hinter den Spitzen spielen. Es ist gut, dass ich so viele vielseitige Spieler zur Verfügung habe."

Zu diesen zählt auch Takumi Minamino, der in der Nacht auf Donnerstag mit Japan bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro trotz eines 1:0-Erfolgs über Schweden bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden ist. Dafür steht Salzburg-Legionär Hwang Hee-chan mit Südkorea im Viertelfinale, in dem in der Nacht auf Sonntag (ab 00.00 MESZ) in Belo Horizonte Honduras der Gegner ist.

"Persönlich tut es mir leid für Minamino und freut es mich für Hwang", meinte Oscar. "Aber als Red-Bull-Trainer will ich natürlich beide bei mir haben."

Wann Minamino nun nach dem Olympia-Out wieder nach Salzburg kommt, steht noch nicht fest. Frühestens wird er aber wohl erst nach dem Champions-League-Play-off-Hinspiel am Dienstagabend (20.45 Uhr) gegen Dinamo Zagreb wieder ein Thema für den Kader sein.

Apropos Zagreb: Oscar verfolgte am Mittwochabend im TV den eindrucksvollen 4:0-Auswärtssieg des kroatischen Meisters über Hajduk Split. "Das hat mich bestätigt, dass Dinamo ein sehr gutes Team ist", warnte der Salzburg-Trainer einmal mehr und verwies auf die drei Champions-League-Teilnahmen von Zagreb seit 2011. "Das kommt nicht von ungefähr."

Nach langer Zeit trainierte in den vergangenen Tagen auch erstmals wieder Mittelfeld-Allrounder Reinhold Yabo mit der Mannschaft. "Ich bin sehr froh, dass das so eine positive Entwicklung nimmt. Er braucht aber sicher noch mehrere Wochen, bis man an Einsätze denken kann", erklärte Oscar zum Fitnesszustand des 24-jährigen Deutschen, der im Sommer des Vorjahres zu Salzburg gewechselt war. Wegen Knieoperationen hat er aber bisher noch kein einziges Pflichtspiel für die "Bullen" bestritten.

Quelle: APA

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