Fußball

Red Bull Salzburg: "Tabelle sieht nicht gut aus"

Red-Bull-Salzburg-Youngster Duje Caleta-Car weiß, dass man in den nächsten Spielen unter Druck steht.

Red Bull Salzburg: "Tabelle sieht nicht gut aus" SN/GEPA pictures
Duje Caleta-Car sorgt dafür, dass Salzburgs Defensive gut steht.

Nur Platz drei in der Bundesliga mit schon sieben Punkten Rückstand auf Tabellenführer Sturm Graz. Dazu international hinter den Erwartungen zurück: Fußballmeister Red Bull Salzburg steht schon Mitte Oktober mit dem Rücken zur Wand. In den beiden folgenden Auswärtsspielen heute, Samstag, in Wolfsberg und am 23. Oktober in St. Pölten benötigen die Bullen zwei Siege, um nicht weiter im Vergleich zu Sturm Graz an Boden zu verlieren.

Denn ist anzunehmen, dass die heimstarken Grazer die beiden Heimspiele am Samstag gegen Ried und in einer Woche gegen Mattersburg gewinnen werden. Sollte die Truppe von Trainer Oscar Garcia nicht zwei Mal voll punkten, ja dann könnte die Lage beim Meister schon ein wenig ungemütlich werden.

Salzburgs Innenverteidiger Duje Caleta-Car ist sich der brisanten Ausgangslage auch bewusst, aber er denkt weiter positiv: "Die Tabelle sieht momentan nicht gut aus für uns, aber die Meisterschaft ist noch lange. Ich glaube schon daran, dass wir am Ende der Saison wieder auf der Eins stehen werden. " Dafür wird es aber notwendig sein, dass der Meister seine Chancen wieder besser nützt. "Gegen wen wir spielen, ist letztendlich egal, wir gehen ohnehin in jedes Spiel so, dass wir gewinnen", betonte Trainer Oscar Garcia. In zehn Runden wurde dieses Vorhaben aber erst fünf Mal in die Tat umgesetzt. Für Salzburgs Ansprüche zu wenig. Das lag auch daran, dass die Neuzugänge, die das Angriffsspiel beleben hätten sollen, bisher nicht voll überzeugten. Weder Munas Dabbur noch Fredrik Gulbrandsen konnten sich einen Stammplatz in der Offensivabteilung erobern. Die ganze Last des Toreschießen ruht also weiterhin fast ausschließlich auf den Schultern von Kapitän Jonatan Soriano. Und vor dem Spanier zeigt Wolfsberg-Trainer Heimo Pfeifenberger den meisten Respekt. "Salzburg verfügt über viele torgefährliche Spieler, aber wenn Soriano einen guten Tag erwischt, wird er nicht auszuschalten sein", sagte der Lungauer. Ein Blick zurück gibt Pfeifenberger recht. Soriano traf bei seinen vergangenen sieben Einsätzen gegen die Kärntner immer. Der Spanier erzielte dabei neun der insgesamt 12 Tore der Bullen.

Aufgerufen am 14.11.2018 um 05:50 auf https://www.sn.at/sport/fussball/red-bull-salzburg-tabelle-sieht-nicht-gut-aus-973927

Schlagzeilen