Fußball

Red Bull Salzburg: "Wir wollen wieder mehr als 10.000 Fans"

Beim Fußball-Stammtisch im Lungau konnten die Red-Bull-Anhänger ihre Wünsche und Anliegen kundtun.

In Tamsweg am Podium: René Aufhauser, Moderator Didi Ziesel, Stephan Reiter, Stefan Lainer.  SN/GEPA pictures
In Tamsweg am Podium: René Aufhauser, Moderator Didi Ziesel, Stephan Reiter, Stefan Lainer.
In Tamsweg am Podium: René Aufhauser, Moderator Didi Ziesel, Stephan Reiter, Stefan Lainer.  SN/GEPA pictures
In Tamsweg am Podium: René Aufhauser, Moderator Didi Ziesel, Stephan Reiter, Stefan Lainer.
Didi Ziesel und Stephan Reiter. SN/GEPA pictures
Didi Ziesel und Stephan Reiter.

Einst fuhren die Lungauer in Scharen zu Fußballspielen nach Salzburg: "Heimo schauen" war angesagt. Als der Zederhauser Heimo Pfeifenberger im Austria-Salzburg-Trikot groß aufspielte, war er auch Identifikationsfigur aus der Region.

Heute reist man bei Red Bull Salzburg selbst zu den Fußballanhängern. Der erste Fan-Stammtisch des Clubs in Zusammenarbeit mit den "Salzburger Nachrichten" beim Gambswirt in Tamsweg am Montag war ein Signal des dreifachen Doublegewinners, sich verstärkt um die Anliegen der Fans im Land zu kümmern.

Verteidiger Stefan Lainer, Co-Trainer René Aufhauser und der neue Geschäftsführer Stephan Reiter waren mit dabei und hörten sich die Sorgen und Wünsche der Anhänger an.

Stefan Lainer schreibt Autogramme. SN/GEPA pictures
Stefan Lainer schreibt Autogramme.

Neue "Local Heroes" konnte Stephan Reiter zwar nicht versprechen, wohl aber den Einsatz für ein ehrgeiziges Ziel: "Wir wollen wieder auf einen Zuschauerschnitt von mehr als 10.000 kommen." In der laufenden Saison kamen bislang rund 6500 Besucher pro Spiel in die Arena.

Es gelte, das Profil des Clubs zu schärfen, betonte Stephan Reiter. Vielversprechende junge Spieler könnten Salzburg als Schaufenster nützen, um später in eine der europäischen Top-Ligen zu wechseln. Genau in diesen Abgängen sah ein Stammtisch-Besucher auch die Wurzel des Übels: Die Spielerverkäufe wirkten sich seiner Meinung nach negativ auf das Image aus.

Tierisch: Zwei Bullen beim Gambswirt. SN/GEPA pictures
Tierisch: Zwei Bullen beim Gambswirt.

Den jüngsten Transfercoup, Jonatan Sorianos Abgang nach China, sieht auch René Aufhauser mit einem weinenden Auge: "Ein Soriano ist eigentlich nicht zu ersetzen. Aber es kommen wieder Gute nach, wie wir in der Youth League schon gesehen haben." Stefan Lainer verriet, dass selbst der stille "Jonny" sich in der Kabine in eine Stimmungskanone verwandeln habe können: "Manchmal hat er einen Kracher raus gelassen."

Die Sorge eines Fans, der spanische Publikumsliebling sei auf Nimmerwiedersehen weg, entkräftete Stephan Reiter: "Es ist jetzt alles sehr schnell gegangen. Wir werden Jonny aber bestimmt später noch einmal für einen Abschied mit den Fans nach Salzburg holen."

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