Red Bull Salzburg

LASK beim Heimdebüt gegen St. Pölten und Doppelbelastung

Nach den Erfolgen über Lilleström steht der LASK nicht nur vor den "Superspielen" gegen Besiktas, sondern vor der Sonntagspartie (17.00 Uhr) gegen St. Pölten. "Es geht Schlag auf Schlag", sagte Trainer Oliver Glasner, der seine Truppe vor den Gefahren der Ebene bewahren möchte. Das klare Ziel im Heimspiel ist ein Sieg, im Gegensatz zu St. Pölten ist man noch ohne Punkte.

Doppelbelastung für kleine Vereine spürbarer SN/APA/KRUGFOTO
Doppelbelastung für kleine Vereine spürbarer

Der denkbar schwierige Auftakt bei Meister Salzburg brachte eine klare 1:3-Niederlage. "Man kann dort verlieren. Wir haben dennoch eine gute Reaktion gezeigt", sagte Glasner. Seine Sorgen beziehen sich eher auf die Doppelbelastung, die zum einen eine mentale, zum anderen eine personelle Herausforderung darstellt.

Der LASK-Kader ist überschaubar, Glasner jedoch überzeugt, passende Ersatzleute zu haben. "Darauf haben wir im Sommer geschaut, es ist uns ganz gut gelungen", erklärte der langjährige Ried-Kicker, der diesen Aspekt auch im Rückspiel gegen Lilleström (2:1) am Donnerstag im Auge hatte. "Da konnten wir uns den Luxus leisten, früh Thomas Goiginger (46. Minute, Anm.) und James Holland (57.) vom Feld zu nehmen", sagte er. "Wir müssen mit den Kräften haushalten."

Zudem haben die "Athletiker" weniger Gelegenheiten zur Vorbereitung, derzeit sei man "sehr, sehr wenig am Trainingsplatz. Das ist die Herausforderung. Wir machen das zum ersten Mal miteinander durch und müssen uns selbst überraschen lassen, wie gut uns das gelingt", stellte Glasner fest. St. Pölten werde jedenfalls alles andere als ein angenehmer Gegner. "Sie haben sich schon Ende der vergangenen Saison erfangen, einen Kaderumbruch gehabt und viele Spieler mit Erfahrung in der Bundesliga geholt", meinte er.

St. Pöltens Coach Dietmar Kühbauer kommt in der Tat mit einer im Vergleich zur Vorsaison stark veränderten Mannschaft und einigem Selbstvertrauen in die TGW-Arena von Pasching. Auch wenn das 4:3 zum Auftakt über den WAC "schon ein bisschen glücklich" war, wie er sagte. "Aber wir haben viele Chancen gehabt, es uns selbst schwer gemacht". Klar sei aber auch: "Der LASK ist über den WAC zu stellen, wird auch heuer wieder eine gute Rolle spielen. Sie haben das im Europacup sehr gut gemacht", befand Kühbauer. "Das Ziel ist aber trotzdem, dass wir etwas mitnehmen."

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