Red Bull Salzburg

Rapid fühlt sich vor Salzburg-Match als Außenseiter wohl

Rapid absolviert am Sonntag eines von wenigen Spielen im Jahr, in denen von den Hütteldorfern nicht unbedingt ein Sieg verlangt wird. Im Auswärtsmatch der 25. Fußball-Bundesliga-Runde gegen den Titelverteidiger und überlegenen Spitzenreiter Red Bull Salzburg gelten die Grün-Weißen als Underdog - und fühlen sich in dieser Position laut Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel durchaus wohl.

Joelinton gegen Andreas Ulmer SN/APA (Hochmuth)/GEORG HOCHMUTH
Joelinton gegen Andreas Ulmer

Beim Schweizer lebt die Hoffnung auf den ersten Pflichtspiel-Sieg über die "Bullen" nach zehn erfolglosen Versuchen. "Wir haben schwierige Zeiten durchgemacht, aber der Trend zeigt jetzt in die richtige Richtung. Ich hoffe schon, dass ohne Druck das Fußballerische zurückkommt und wir einen harten Widersacher abgeben", erklärte Bickel.

Die Salzburger führen in der Tabelle zehn Punkte vor Sturm Graz, stehen im Europa-League-Achtelfinale und sind seit 29 Bewerbspartien ungeschlagen, was Bickel Respekt abringt. "Die Favoritenrolle ist klar vergeben. Salzburg ist eine Klasse für sich."

Trotzdem stimmen den Sport-Geschäftsführer und auch Trainer Goran Djuricin die jüngsten beiden Siege gegen den LASK und Ried optimistisch. "Dadurch reisen wir mit einem durchaus großen Selbstvertrauen an. Wir wissen ja, dass wir es können und haben auch im letzten Duell in Salzburg gezeigt, dass mit uns immer zu rechnen ist, als wir erst kurz vor Schluss den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen mussten", wurde der Wiener in einer Aussendung seines Clubs zitiert.

Man wolle "ohne zu großen Respekt in die Partie gehen, auch wenn wir um die Qualität des Gegners wissen. Es wird eine schwierige Partie, aber wir werden kräftemäßig alles investieren, was nur geht", versprach Djuricin.

Die Vorgaben an seine Schützlinge lauten "Bälle in den eigenen Reihen halten, Chancen herausspielen und diese nützen und Salzburg nicht ins Pressing kommen lassen". Zudem setzt der Coach auf die neue Treffsicherheit seines Offensivduos Joelinton und Giorgi Kvilitaia. "Das ist die Effizienz vor dem Tor, die wir uns erwarten. Ich hoffe, dass der Knoten aufgegangen ist, aber sie müssen, wie alle anderen Spieler auch, jetzt jede Woche nachsetzen und dranbleiben", forderte der 43-Jährige.

Der Coach des Tabellenvierten kann mit Ausnahme der noch länger verletzten Stefan Schwab, Christopher Dibon und Ivan Mocinic aus dem Vollen schöpfen. Louis Schaub steht nach überstandener Muskelblessur wieder im Mannschaftstraining. Ob der ÖFB-Teamspieler in Wals-Siezenheim im Kader aufscheinen wird, entscheidet sich erst kurzfristig.

Quelle: APA

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