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Red Bull Salzburg: Soriano steht vor einem Wechsel nach China

Laut spanischen Medienberichten könnte der Bullen-Kapitän dem Lockruf der Millionen aus dem Reich der Mitte folgen.

Jubelt Jonatan Soriano heute gegen Mattersburg das letzte Mal für Red Bull Salzburg? SN/gepa
Jubelt Jonatan Soriano heute gegen Mattersburg das letzte Mal für Red Bull Salzburg?

Das dritte Spiel in der Frühjahrssaison 2017 der Fußball-Bundesliga heute, Samstag, gegen Mattersburg könnte bereits das letzte für Jonatan Soriano sein. Der Kapitän von Red Bull Salzburg steht nämlich laut spanischen Medienberichten vom Freitag kurz vor einem Wechsel nach China. Beijing Guoan soll angeblich bereit sein für den Torjäger zehn Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

Schon vor einigen Wochen gab es Gerüchte, dass Soriano seinem ehemaligen Clubkollegen in Salzburg, Alan, ins Reich der Mitte folgen könnte. Es gab bereits konkrete Verhandlungen, doch dann passte das Gesamtpaket für den 31-jährigen Spanier nicht. Dass er in der chinesischen ersten Liga viele Millionen verdienen könnte, ließ Soriano damals noch kalt. Nun scheint sich die Situation aber geändert zu haben. "Wir verhandeln, aber es ist noch nicht abgeschlossen", wird Soriano-Berater Josep Maria Orobig in der katalanischen Zeitung "Sport" zitiert.

Bis spätestens Dienstag muss eine Entscheidung gefallen sein, denn dann endet die Transferzeit in China. Soriano würde sich bei seinem neuen Verein auch sicherlich wohlfühlen, denn seit Ende November hat bei Beijing Guoan sein spanischer Landsmann José Manuel Gonzalez als Trainer das Sagen.

Einen torgefährlichen, spielfreudigen Soriano könnten die Salzburger heute noch benötigen. Denn Mattersburg kommt unter dem neuen Trainer Gerald Baumgartner nach zwei Startsiegen mit breiter Brust nach Salzburg. Salzburg-Trainer Óscar García, der auf den gesperrten Mittelfeldspieler Konrad Laimer verzichten muss, zeigt einigen Respekt vor den Burgenländern, die das Tabellenende verlassen haben. "In der Rückrunde sind alle Teams vielleicht noch ein wenig mehr motiviert, weil es ja um sehr viel geht. Mattersburg ist ein Team, das sich sehr gut verstärkt hat und sehr gefährlich ist", betonte der Spanier. Baumgartner erklärte aber realistisch: "Beim 6:1 in Ried am vergangenen Sonntag spielte Salzburg überragend."

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