Red Bull Salzburg

Salzburg locker in Europa-League-K.o.-Phase - Rapid bereits im Fokus

Red Bull Salzburg hat am Donnerstag in souveräner Manier das Ticket für das Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League gebucht. Durch den 3:0-Heimsieg über Vitoria Guimaraes fixierten die "Bullen" schon eine Runde vor Schluss Endrang eins in Pool I, sind damit zum vierten Mal Gruppensieger und stehen zum fünften Mal in der K.o.-Phase des Bewerbs.

Andreas Ulmer nimmt Valon Berisha huckepack SN/APA (Krugfoto)/KRUGFOTO
Andreas Ulmer nimmt Valon Berisha huckepack

Zudem ging der Doublegewinner seit 16 Bewerbspartien nicht mehr als Verlierer vom Platz, kassierte in den jüngsten zwölf Spielen nur vier Gegentore und ist in Wals-Siezenheim schon 26 Matches bzw. seit 27. November 2016 ungeschlagen - kein Wunder also, dass derzeit allgemeines Wohlbefinden herrscht. "Es war eine starke Leistung meiner Mannschaft, auf die ich sehr stolz bin. Sie hat von Beginn an gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen und in die nächste Runde aufsteigen möchte", erklärte Trainer Marco Rose.

Damit die Reise über die Runde der letzten 32 hinausgeht, ist laut dem Deutschen aber eine Steigerung nötig. "Wir wollen und müssen uns weiterentwickeln, denn im Sechzehntelfinale warten starke Gegner auf uns. Da müssen wir mit Sicherheit noch etwas draufpacken."

Ein möglicher Gegner wäre RB Leipzig, der in den vergangenen Jahren im Zuge von Spielertransfers einige Millionen Euro nach Salzburg überwies. Doch auch der Europacup bedeutet eine wichtige Einnahmequelle für die Mozartstädter - immerhin kassierten sie in dieser Europacup-Saison alleine an UEFA-Prämien bisher 6,265 Millionen Euro, wobei hier die noch offenen Zahlungen aus dem Marktpool noch gar nicht inkludiert sind.

Der finanzielle Aspekt hat für Rose allerdings nur einen untergeordneten Wert. "Es geht uns um die Sache und den Erfolg." Dementsprechend werde man auch zum Gruppenphasen-Abschluss in zwei Wochen bei Olympique Marseille noch einmal ordentlich Gas geben. "Wir werden dieses Spiel auf jeden Fall ernst nehmen, denn wir haben auch eine Verantwortung der Gruppe gegenüber." Neben Marseille haben auch noch Konyaspor und Guimaraes Chancen auf den Aufstieg.

Salzburgs Fokus wandert nun von der Europa League zur Bundesliga, in der es am Sonntag in Wien zum großen Schlager gegen Rapid kommt. "Die sind gut drauf, aber wir werden alles raushauen, was noch im Tank ist", versprach Linksverteidiger Andreas Ulmer.

Die Reserven sind nach 29 Partien seit Mitte Juli, von denen nur eine verloren wurde, offenbar nicht mehr allzu groß, wie Xaver Schlager andeutete. "Jetzt müssen wir gut regenerieren, denn die Akkus sind schon fast leer und müssen wieder aufgeladen werden", sagte der Mittelfeldspieler.

Quelle: APA

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