Red Bull Salzburg ist die Nummer eins − mehr aber nicht

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Standpunkt Alexander Bischof

Fußballmeister Red Bull Salzburg gewann zwar das Topspiel beim Titelrivalen LASK mit 1:0, die Linzer präsentierten sich dabei aber als Gegner auf Augenhöhe. Die Bullen gehen einmal mehr als Nummer eins in die entscheidende Phase der Saison. Mehr aber auch nicht. Denn in den vergangenen Wochen wurde immer mehr deutlich, dass der Serienmeister doch etwas, wenn nicht sogar sehr viel, von seiner Dominanz der letzten Jahre eingebüßt hat. Und die Punkteteilung vor den letzten zehn Runden der Saison gibt den Rivalen noch zusätzlichen Auftrieb. Vier Niederlagen kassierten die Salzburger in der aktuellen Meisterschaft bereits. Die Truppe von Trainer Jesse Marsch ist verwundbar geworden. Die Leichtigkeit des Siegens ist in vielen Fällen verloren gegangen. Die Konkurrenz erstarrt nicht mehr in Ehrfurcht vor den scheinbar übermächtigen Bullen. Rapid, der LASK oder Sturm Graz glauben auch daran, dass die Salzburger im Titelkampf zu stürzen sind. Salzburg verfügt aber noch immer über den besten Kader, ist in der Lage Spieler gleichwertig zu ersetzen. Aber wenn sich die Truppe von Trainer Jesse Marsch eine Schwächeperiode erlaubt, dann wird die entscheidende Phase der Saison nicht nur spannend, sondern könnte auch mit einer Überraschung im Titelkampf enden.

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