Fußball

Russland kämpft mit Problemen an mobilem Rasen in WM-Stadion

Der Rasen wackelt: Nach mehreren Verzögerungen beim Bau des St. Petersburger Stadions für die Fußball-WM 2018 in Russland hat die FIFA Probleme beim ausfahrbaren Spielfeld beklagt.

Russland kämpft mit Problemen an mobilem Rasen in WM-Stadion SN/AP
Großbaustelle: Das Stadion in St. Petersburg.

Der mobile Rasen der Zenit-Arena vibriere zu stark und solle gegen einen fixiertes Feld ausgetauscht werden - das forderte der Fußball-Weltverband laut russischen Medienberichten.

Russlands Vizeregierungschef und Fußball-Verbandschef Witali Mutko spielte das Problem am Donnerstag herunter. "Wenn man das Feld nicht nutzt, entdeckt man keine Probleme", sagte er der Agentur R-Sport.

Die Basis des Schieberasens sei instabil, nun müssten Lösungen gefunden werden. Der Bau solle aber planmäßig bis Dezember beendet werden, betonte er.

Die Arbeiten an der Petersburger Arena hatten sich seit Beginn 2007 mehrfach verzögert. Das Prestigeprojekt am Ufer des Newa-Flusses hatte Ärger ausgelöst, weil die Kosten explodiert waren. Zunächst waren umgerechnet knapp 100 Millionen Euro veranschlagt, inzwischen rechnen Experten mit dem Sechsfachen.

Bis zum Sommer muss das Stadion fertig sein. St. Petersburg ist einer der Austragungsorte für den Confederations Cup, an dem neben Europameister Portugal auch Weltmeister Deutschland teilnimmt. Der Confederations Cup steigt vom 17. Juni bis 2. Juli 2017 in vier russischen Städten. Die Fußball-WM findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in elf Städten statt.

Quelle: Dpa

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