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SAK-Trainer Wintersteller: "Wir müssen cleverer werden"

Der SAK hofft am Freitag im Heimspiel gegen Kufstein auf Zählbares.

SAK-Trainer Wintersteller: "Wir müssen cleverer werden" SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
SAK-Trainer Eidke Wintersteller glaubt fest an den Klassenerhalt.

Nach einem fast perfekten Start mit sieben Punkten aus drei Spielen kassierte Aufsteiger SAK in den vergangenen Wochen in der Fußball-Westliga fünf Pleiten in Serie. Im SN-Gespräch erklärt SAK-Trainer Eidke Wintersteller was seiner Mannschaft derzeit fehlt, wie seine junge Truppe den Klassenerhalt schaffen kann und mit welcher Taktik er heute, Freitag (19 Uhr), gegen Kufstein punkten will.

SN: Ist die Aufstiegseuphorie nach zuletzt fünf Niederlagen schon wieder verflogen?
Wintersteller: Vielleicht ein wenig. Die Mannschaft zieht aber noch immer voll mit und arbeitet sehr akribisch. Zum Saisonstart hatten wir die richtigen Gegner, die uns vielleicht etwas unterschätzt haben. Deswegen haben wir zu Beginn die Punkte geholt.

SN: Was fehlt ihrer Mannschaft derzeit um erfolgreich zu sein?
Wir müssen cleverer werden. Teilweise spielen wir sehr naiv. Gegen die Austria waren wir sicher nicht die schlechtere Mannschaft, wir haben uns in manchen Situationen aber einfach ungeschickt verhalten. Und in der Westliga wird halt jeder kleine Fehler sofort bestraft. Da müssen sich meine Spieler so schnell wie möglich anpassen.

SN: In der Salzburger Liga war die Defensive das Prunkstück. In dieser Saison musste Ihre Elf schon 19 Gegentore hinnehmen. Warum ist der SAK in der Defensive derzeit nicht sattelfest?
Wir machen einfach zu viele Fehler. An den Gegentoren ist aber nicht nur die Abwehr schuld. Zehn der 19 Gegentore sind nach Standardsituationen gefallen. Da haben wir derzeit massive Probleme. Die Bälle kommen viel besser in den Strafraum als noch in der Salzburger Liga. Außerdem sind alle Gegner im Kopfballspiel sehr stark. Wir arbeiten daran und werden diese Tore hoffentlich bald abstellen.
SN: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Unterschiede zwischen der Salzburger Liga und der Regionalliga?
Wie ich schon zuvor gesagt habe, sind alle Clubs bei Standardsituationen viel gefährlicher. Außerdem wird schneller gespielt und alle Mannschaften sind robuster.

SN: Ist der Klassenerhalt nur möglich, wenn der Verein im Winter am Transfermarkt aktiv wird?

Bei uns wird sich im Winter nicht viel tun. Wir können uns keinen Topspieler leisten und werden mit dem vorhandenen Material arbeiten. Es wird ein Kampf bis zum Schluss, aber der Klassenerhalt ist sicher möglich.

SN: Heute, Freitag, wartet mit Kufstein ein Gegner der in Reichweite sein sollte. Wie kann man die Tiroler schlagen?

Wir werden wieder defensiver agieren. Nach dem guten Start haben wir vielleicht zu offensiv gespielt.

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