Fußball

Salzburg startet gegen Admira Angriff auf Titelverteidigung

Mit dem Heimspiel gegen die Admira startet Salzburg am Samstag (18.30) den Angriff auf die Bundesliga-Titelverteidigung. Der Serienmeister hat eine beachtliche Bilanz in Frühjahrsauftaktspielen: Seit dem Einstieg von Red Bull verlor das Team kein einziges Mal. Eröffnet wird das Frühjahr mit dem Spiel Mattersburg gegen Sturm (16.00). Weitere Spiele: WAC - Altach und LASK - St. Pölten (18.30).

Admiras Lackner gegen Salzburgs Berisha SN/APA (Krugfoto)/KRUGFOTO
Admiras Lackner gegen Salzburgs Berisha

Mit dem in Englands zweite Liga gewechselten Christoph Knasmüllner kam der Admira erst am Mittwoch ihr Topscorer abhanden. Daniel Toth, Dominik Starkl und Maximilian Sax fehlen außerdem wegen Verletzungen. Salzburgs Trainer Marco Rose wollte auf den Gegner aber ohnehin nicht zu sehr eingehen. "Wir konzentrieren uns auf uns. Die Admira wird trotzdem punkten wollen", sagte der Deutsche.

Neo-Coach Heiko Vogel startet die Titelmission mit Winterkönig Sturm Graz zum Auftakt der 21. Runde in Mattersburg. Vor seiner Premiere warnte der Deutsche vor dem Außenseiter. "Es wird ein heißer Tanz", sagte Vogel. Seinem Debüt fiebert er jedenfalls entgegen. "Ich fühle eine riesengroße Vorfreude", erklärte der Nachfolger von Franco Foda. Mattersburg möchte nahtlos dort anschließen, wo man im Dezember aufgehört hat. Da feierte die Truppe von Gerald Baumgartner zwei Siege und holte ein Remis, der Vorsprung auf Rang zehn wuchs in dieser Phase von 7 auf 14 Punkte an.

Mit einem Auswärtssieg zum Frühjahrsauftakt will Altach in Wolfsberg den Anschluss an die obere Hälfte der Bundesliga halten. Vor dem Gastspiel in der 21. Runde liegen die Vorarlberger zwei Punkte hinter dem fünftplatzierten LASK auf Rang sieben und "brennen auf den Auftakt", wie Trainer Klaus Schmidt formulierte. Aufseiten der Gastgeber möchte man eine fast schon ewig währende Durststrecke überwinden: Seit 26. August hat man in der Liga nicht mehr gewonnen. Immerhin: Einer der drei bisherigen Saisonsiege gelang Anfang August in der heimischem Lavanttal-Arena beim 1:0 gegen Altach. "Wir sind jetzt sicher wieder stabiler", meinte Trainer Heimo Pfeifenberger.

Für Aufsteiger LASK hält der Frühjahrsstart eine kleine Überraschung bereit. Mit St. Pölten kommt am Samstag das völlig umgekrempelte Schlusslicht nach Pasching, sechs neue Spieler dürften in der Gäste-Elf aufscheinen. "Ich erwarte eine andere Mannschaft", meinte LASK-Coach Oliver Glasner. St. Pöltens Trainer Oliver Lederer gab sich optimistisch, die derzeit neun Punkte Rückstand auf Platz neun aufholen zu können. "Jetzt beginnt der Countdown für uns, wir sind zuversichtlich, unsere hochgesteckten Ziele zu erreichen", erklärte der 40-Jährige.

Quelle: APA

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