Salzburger Stier

Salzburger Stier: Anif ist der große Gejagte

Der Winterkönig der Fußball-Westliga tritt bei der 37. Auflage des Salzburger Stiers zwar mit einer sehr jungen Mannschaft an, ist aber trotzdem der heißeste Anwärter auf den Turniersieg.

Westligist Anif (rechts Patrick Greil) will seinen Ligakonkurrenten Grünau (Christian Auer) vom Stier-Thron stoßen. SN/krugfoto/Krug Christoph
Westligist Anif (rechts Patrick Greil) will seinen Ligakonkurrenten Grünau (Christian Auer) vom Stier-Thron stoßen.

Auf dem Rasen ist Anif als regierender Meister und Winterkönig der Fußball-Westliga die beste Amateurmannschaft Salzburgs. Auch in der Halle zählen die Flachgauer seit Jahren zur Crème de la Crème im Bundesland. Zum Sieg beim traditionellen Salzburger Stier hat es für Anif bisher aber nur ein Mal (2013) gereicht. "Leider haben oft Kleinigkeiten gefehlt", erklärt Anif-Trainer Thomas Hofer, der dieses Mal nicht hinter der Bande Platz nehmen wird. Co-Trainer Andreas Berktold, der die Mannschaft schon Ende November beim souveränen Turniersieg beim Salzburg Cup betreut hat, wird Anif beim Stier coachen.

Neben Hofer werden auch Goalie Josef Stadlbauer, Rene Zia, Philip Scherz, Michael Prötsch und Markus Wallner nicht mit dabei sein. "Wir schicken zwar eine junge, aber auch sehr spielstarke Truppe ins Rennen und wollen natürlich sehr weit kommen", sagt Hofer, der seinen Jungs von der Tribüne aus auf die Beine schauen wird. Die Vorrundengruppe E mit dem Lieferinger SV, SSK und Großgmain soll für den Turnierfavoriten kein Problem sein.

Bei der Stier-Auflage 2017 musste sich Anif erst im Finale Grünau nach Penaltyschießen geschlagen geben. Zum Pechvogel avancierte damals Simon Sommer: Der Routinier verschoss den entscheidenden Penalty.

Bei Titelverteidiger Grünau fehlen heuer zwei Erfolgsgaranten: Goalie Matthew O'Connor (gesperrt) und Stefan Federer, der nach einer Weisheitszahn-Operation noch nicht fit ist. "Federer steht zwar offiziell im Kader, kommt aber nur zum Einsatz, wenn es unbedingt notwendig ist", erklärt Grünaus Pascal Ortner, der statt Franz Aigner als Cheftrainer fungieren wird. Mit Felix Ebner, Elvis Ozegovic, Matthias Pichler und Alexander Peter haben die Walser aber noch genügend Hallenspezialisten im Kader. "Wenn wir mitspielen, dann wollen wir dieses Turnier gewinnen. Und wir haben die Qualität, um wieder sehr weit zu kommen", betont Ortner, dessen Mannschaft heute, Dienstag, am Eröffnungstag in der Sporthalle Alpenstraße auf Veranstalter Leopoldskron sowie die beiden Gemeinderivalen Siezenheim und HSV trifft.

Neben dem Westligisten St. Johann steigen heute auch bereits die beiden Salzburg-Ligisten SAK (mit dem neuen Goalgetter Mersudin Jukic) und Eugendorf ins Turnier ein.

Aufgerufen am 21.01.2018 um 09:05 auf https://www.sn.at/sport/fussball/salzburger-stier-anif-ist-der-grosse-gejagte-22430923

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