Fußball

Schalke verlor erneut - So schlecht wie noch nie gestartet

Der FC Schalke 04 stürzt immer weiter in die Krise. Der kommende Gegner von RB Salzburg in der Fußball-Europa-League unterlag am Sonntag bei Hoffenheim 1899 mit 1:2. Für Schalke war es bereits die fünfte Niederlage im fünften Ligaspiel. Als einziges Team in der deutschen Bundesliga ist das Schlusslicht noch ohne Punkte. ÖFB-Teamspieler Alessandro Schöpf war ab der 58. Minute im Einsatz.

Schalke verlor erneut - So schlecht wie noch nie gestartet SN/APA (dpa)/Uwe Anspach
Für Schalke schaut es derzeit schlecht aus.

Eric Maxim Choupo-Moting (4. Minute) hatte die Gäste vor 29.288 Zuschauern früh in Führung gebracht. Andrej Kramaric (17.) und Lukas Rupp (41.) trafen dann aber zum verdienten Heimerfolg. In der turbulenten Schlussphase reklamierten die Schalker vergeblich einen Handelfmeter nach einer Ecke. Für Hoffenheim war es nach zuvor vier Unentschieden der erste Dreier der Saison.

In der Saison 2010/11 waren die Königsblauen ebenfalls mit vier Pleiten in die Spielzeit gestartet, damals gelang unter Felix Magath im fünften Versuch aber ein 2:1 beim SC Freiburg. Für Trainer Markus Weinzierl dürfte es damit langsam ungemütlich werden. Zwar hatte Geschäftsführer Christian Heidel vor der Partie noch einmal betont, dass es keine Diskussion um den Coach gebe. Der insgesamt enttäuschende Auftritt in Hoffenheim könnte Weinzierl nun aber in die Schusslinie bringen.

In den Sonntagsspielen der zweiten deutschen Fußball-Liga haben zwei ÖFB-Legionäre als Torschützen ihrer Clubs geglänzt. Guido Burgstaller traf beim 3:1-Auswärtssieg des 1. FC Nürnberg bei Arminia Bielelfeld im Doppelpack und vergab vor der Pause einen Elfmeter. "Joker" Martin Harnik verhalf Hannover 96 zu einem Erfolg bei 1860 München. Der Internationale traf im Finish zum 2:0-Endstand.

Harnik wurde bei den klar überlegenen Hannoveranern in der 59. Minute eingewechselt und netzte drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit mit links ein. Die Niedersachsen schoben sich im Klassement damit auf Platz zwei hinter Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. Michael Liendl war bei den Gastgebern bis zur 66. Minute im Einsatz.

Burgstaller drückte der Partie in Bielefeld seinen Stempel auf. In der 40. Minute scheiterte der Kärntner mit einem Foulelfmeter an Ex-Ried-Goalie Wolfgang Hesl im Bielefelder Tor, nach der Pause erzielte er seine Saisontreffer vier und fünf (52., 81. Minute). Dabei traf Burgstaller jeweils per Volley - zunächst mit links, dann mit rechts.

In der Torschützenliste hat der frühere Rapidler, der in der 90. Minute vom Platz durfte, damit nur Topscorer Collin Quaner von Union Berlin vor sich. In der Tabelle ist Nürnberg 16., beim neuen Schlusslicht Bielefeld spielte Manuel Prietl durch.

Quelle: APA

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