Fußball

Stefan Nutz wechselte von Rapid zu Ried

Stefan Nutz hat innerhalb der Fußball-Bundesliga eine neue Aufgabe gefunden. Der Mittelfeldspieler wechselte nach einem glücklosen Gastspiel bei Rekordmeister Rapid zur SV Ried. Bei den Innviertlern unterzeichnete der 24-Jährige einen Einjahresvertrag mit der Option für ein weiteres Jahr. Das Schlusslicht verpflichtete zudem mit Orhan Ademi einen in Österreich bekannten 24-jährigen Stürmer.

Stefan Nutz wechselte von Rapid zu Ried SN/APA/HERBERT PFARRHOFER
Für Nutz ist es bei Rapid nicht so toll gelaufen.

Nutz spielte in den Planungen von Rapids Neo-Coach Mike Büskens keine Rolle, stand kein einziges Mal in der laufenden Saison im Kader. Zuvor war auch seine Premierensaison bei den Hütteldorfern, auch aufgrund einer Knieverletzung, mit nur 13 Pflichtspieleinsätzen alles andere als wunschgemäß verlaufen. Sein Vertrag bei den Wienern wäre noch bis 2017 gelaufen, über die Ablösemodalitäten wurde nichts bekannt.

"Stefan Nutz ist sowohl im defensiven als auch im zentralen Mittelfeld richtig gut und technisch sehr stark. Er hat eine gute Dynamik und einen Zug zum Tor und macht uns im zentralen Mittelfeld flexibler", weiß Ried-Trainer Christian Benbennek. Nutz soll den Ausfall des verletzten Gernot Trauner vergessen machen.

Der mit einer Schweizer und mazedonischer Staatsbürgerschaft ausgestattete Ademi unterschrieb ebenfalls für ein Jahr samt Option für ein weiteres. Der 24-Jährige hatte vergangene Saison 18 Spiele für Eintracht Braunschweig in der zweiten deutschen Liga gemacht, dabei aber nur einmal getroffen. Nun hatte er bei Coach Torsten Lieberknecht keine guten Karten mehr. An Österreich hat er gute Erinnerungen, da hatte er in der Vergangenheit für Altach in der Erste Liga in 94 Spielen 30 Mal getroffen.

"Er kennt Österreich und weiß, worauf er sich einlässt. Er brennt für diese neue Aufgabe, ist ein echter Mittelstürmer-Typ, der eine gute Technik hat und Bälle gut festmachen kann", sagte Benbennek. Frisches Blut haben die Rieder in der Offensive dringend nötig, gelangen dem Schlusslicht doch in den bisherigen sechs Saisonspielen erst zwei Tore. "Er wird unsere Offensive beleben", ist auch Sportdirektor Stefan Reiter guter Dinge.

Das Ziel der beiden Zugänge ist klar, so schnell wie möglich soll der Sprung vom Tabellenende weg gelingen. Die Rieder haben aktuell genauso wie Aufsteiger St. Pölten und Mattersburg vier Punkte auf dem Konto, nach der Länderspielpause geht es am 10. September mit dem wichtigen Auswärtsspiel in St. Pölten weiter.

Quelle: APA

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