Fußball

Sturm will gegen Salzburg Tabellenführung verteidigen

Für Sturm Graz steht im Schlager der 19. Fußball-Bundesliga-Runde gegen Meister Red Bull Salzburg am Sonntag die Tabellenführung auf dem Spiel. "Wir wollen unbedingt Platz eins verteidigen", betonte der Trainer des Herbstmeisters, Franco Foda. Der Tabellenzweite Altach eröffnet die Runde am Samstag gegen den WAC. Die Admira tritt in Mattersburg an. Rapid empfängt am Sonntag den SV Ried.

Sturm will gegen Salzburg Tabellenführung verteidigen SN/APA (Archiv)/GERT EGGENBERGER
Herbstmeister Sturm will auch Winterkönig werden.

Sturm liegt vor dem Auftakt zur Rückrunde dank der besseren Tordifferenz vor den punktegleichen Altachern und zwei Zähler vor den wiedererstarkten Bullen. "Wir sind hochmotiviert und guten Mutes", meinte Foda. Allerdings ist auch der Respekt vor den zuletzt dreimal in Folge siegreichen Salzburgern groß. "Jeder Einzelne muss an seine Schmerzgrenze", erklärte der Deutsche und verlangte von seinen Schützlingen Entschlossenheit, Mut, Leidenschaft und Laufbereitschaft.

Mit dem Heimspiel gegen den WAC eröffnet Altach am Samstag (16.00 Uhr) die Runde. Den Herbstmeistertitel haben die Vorarlberger verpasst, der Winterkönig ist für das Überraschungsteam aber noch möglich. Der WAC will das verhindern, reist nach drei Schlappen in den jüngsten vier Partien freilich mit Respekt an. "Die Tabelle sagt alles", meinte Trainer Heimo Pfeifenberger.

Zuletzt musste aber auch Altach eine Niederlage einstecken, das 1:4 in Salzburg war der erste Nuller seit 17. September bzw. unter Werner Grabherr. "Wir haben die Niederlage genau analysiert und abgeschüttelt", sagte der Interimscoach. "Vielleicht war es ein Dämpfer zur rechten Zeit." Pfeifenberger musste eingestehen: "Wir sind ein bisschen launisch." Er fügte hinzu: "Wir lassen uns durch Rückstände immer wieder durcheinanderbringen." Ein klarer Hinweis: Nur dann, wenn man ohne Gegentor blieb, gelang ein Sieg.

Das Gastspiel bei Mattersburg ist für die Admira am Samstag (18.30 Uhr) die große Gelegenheit, noch vor Jahreswechsel viel für den eigenen Seelenfrieden zu tun. "Wir können der Meisterschaft eine für uns sehr gute Richtung geben", meinte Trainer Oliver Lederer, der den Vorsprung auf die Burgenländer mit einem Sieg auf 14 Punkte ausbauen möchte.

"Wir haben eine Riesenchance, uns mit einem Sieg noch vor der Winterpause aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Der Druck liegt bei Mattersburg", betonte Lederer. Sein Pendant Ivica Vastic wartet bereits seit vier Partien auf den dritten Saisonsieg, insgesamt ist Mattersburg gegen die Admira schon seit acht Spielen sieglos. "Es wird vermutlich für uns wieder eine Geduldfrage werden, denn die Admiraner stehen hinten kompakt und lassen nach vorne immer wieder den Ball gut laufen", prophezeite der Ex-ÖFB-Internationale.

Ein Blick auf die Statistik lässt vor dem Duell zwischen Rapid und Ried am Sonntag in Wien wenig Zweifel an der Rollenverteilung. In bisher 39 Liga-Auswärtsspielen gegen den Fußball-Rekordmeister haben die Innviertler kein einziges Mal gewonnen, zuletzt gab es sogar zehn Heimsiege en suite für die Hütteldorfer, acht davon ohne Gegentor.

Rapid-Trainer Damir Canadi schenkt dieser Bilanz allerdings wenig Beachtung. Dem 46-Jährigen geht es vor allem darum, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen, die näher an die obersten Tabellenregionen heranrückt. "Wir wollen gewinnen, aber müssen tun wir nur sterben", betonte Canadi.

"Wir freuen uns auf das Spiel gegen Rapid. Wir fahren sicher nicht nach Wien, um erneut mit 0:5 zu verlieren", erklärte Ried-Trainer Christian Benbennek mit Blick auf das Debakel in Wien zum Saisonauftakt. Sein Club verschaffte sich durch das 2:1 in der Vorwoche gegen Mattersburg Luft im Abstiegskampf und liegt nun schon neun Punkte vor dem Schlusslicht.

Quelle: APA

Aufgerufen am 24.09.2018 um 12:01 auf https://www.sn.at/sport/fussball/sturm-will-gegen-salzburg-tabellenfuehrung-verteidigen-811978

Schlagzeilen