Unterhaus

Austria Salzburg: Trotz Problemen Kampfansage Richtung SAK

Nach der Herbstsaison liegt Austria Salzburg in der Salzburger Liga zwei Punkte hinter dem Tabellenführer SAK. Obwohl die Nonntaler sich im Winter nochmal namhaft verstärkt und die Violetten mit Personalproblemen zu kämpfen haben, glaubt Austria-Trainer Christian Schaider noch an den Meistertitel.

Austria-Trainer Christian Schaider wünscht sich noch zwei Neuzugänge.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Austria-Trainer Christian Schaider wünscht sich noch zwei Neuzugänge.

Dass der SAK mit Seekirchen-Torjäger Benjamin Taferner, Steyr-Verteidiger Michael Noggler und Heimkehrer Eugen Rexhepi in der Winterpause am Transfermarkt erneut zugeschlagen hat, bringt Austria-Trainer Christian Schaider nicht wirklich aus der Ruhe: "Natürlich haben sie ihre Qualität nochmal gesteigert, aber trotzdem können nur elf Spieler auflaufen. Für die Neuzugänge müssen andere namhafte Kicker in der Startelf weichen." Die Violetten haben bisher auf Neuzugänge verzichtet, bis zum Ende der Transferzeit (6. Februar) könnte sich aber noch etwas tun. Vor allem weil mit Patrick Berner, der beruflich nach Wien geht, und Nico Mayer, der wegen einer Schambeinentzündung wohl länger ausfällt, zwei wichtige Spieler im Frühjahr nicht zur Verfügung stehen. Zudem können die beiden Youngsters Muhamed Ergüden (Studium) und Alexander Schwaighofer (Bundesheer) derzeit nur selten trainieren. "Wir sind in Gesprächen. Einen Sechser und einen Spieler für die Viererkette hätte ich noch gerne", sagt Schaider, der seine Truppe bereits seit eineinhalb Wochen auf die Frühjahrssaison vorbereitet.

Für die Rückrunde haben die Violetten klare Ziele: Der Aufstieg in die neue Eliteliga soll fixiert und Tabellenführer SAK solange wie möglich geärgert werden. "Bis zum direkten Duell mit dem SAK soll der Rückstand nicht anwachsen und mit einem Sieg in Nonntal wollen wir dann die Tabellenführung übernehmen", gibt sich Schaider kämpferisch.

SAK: Qualifikation für die Eliteliga

Eine Woche nach der Austria ist am Montag auch der SAK in die Wintervorbereitung eingestiegen. Mit dabei waren auch die Neuzugänge Taferner, Noggler und Rexhepi, die den Kampf um die Stammplätze nochmal erhöhen. "Es kann sich keiner mehr sicher sein, dass er am Wochenende sein Stammleiberl hat. Jeder muss im Training Gas geben und sich empfehlen", betont SAK-Trainer Andreas Fötschl, der im Jahr 2019 zwei große Ziele hat: Den Meistertitel in der Salzburger Liga und einen Platz im oberen Play-Off in der Eliteliga.

Für die Spieler steht auch eine richtungsweisende Rückrunde bevor. "Wir können im Sommer sicher nicht jeden Routinier behalten, schon wegen der Jugendregel ist das unmöglich. Das Frühjahr ist dann natürlich auch eine Qualifikation für die nächste Saison", sagt Fötschl, der sich Richtung Sommer vor allem nach jungen Spieler Ausschau hält. "Aber der eine oder andere Routinier wird sicher auch noch kommen."

Quelle: SN

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