Salzburger Liga

SAK und Austria stellen den Rest in den Schatten

Neben dem SAK und der Austria konnten sich im Herbst nur wenige Teams der Salzburger Liga in den Vordergrund spielen. Die Verfolger brachen ein.

Austria Salzburg (links: Umberto Gruber) und der SAK (rechts: Robert Strobl) liefern sich ein packendes Titelrennen. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Austria Salzburg (links: Umberto Gruber) und der SAK (rechts: Robert Strobl) liefern sich ein packendes Titelrennen.

Mit dem Fasching begann gestern, Sonntag, auch für die letzten Salzburg-Ligisten die Winterpause. Gut Lachen haben nach dem Herbstdurchgang vor allem die beiden Topclubs SAK und Austria Salzburg. Hier die Tops und Flops der Hinrunde:

Bärenstarke Titelrivalen: Der SAK und die Austria wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich klar ab. Mehr Punkte hatte in der Salzburger Liga nach 17 Runden noch kein Spitzenduo. Auch die Heimstärke ist rekordverdächtig: Während die Nonntaler makellos blieben, gaben die Violetten zu Hause nur beim 1:1 im direkten Duell Punkte ab. "Für beide eine Topbilanz. Das wird ein spannendes Titelduell", sagt SAK-Coach Andreas Fötschl.

Verfolger brachen ein: Keine Rolle mehr im Titelkampf spielen Neumarkt, Straßwalchen und Eugendorf. Als ambitionierte Herausforderer der Stadt-Clubs in die Saison gestartet, brachen die drei Flachgauer im Herbst auf der Zielgeraden ein. Gemeinsam holte man aus den letzten fünf Runden nur vier Siege. "Das Frühjahr ist nun für uns alle wohl nur mehr eine Vorbereitung auf den Sommer", erklärt Neumarkts Obmann Michael Thalhammer stellvertretend.

Kuchl überraschte: Nach schwachem Saisonstart sind die Kuchler noch zur positiven Überraschung avanciert. Nur ein Tor fehlt zum Stockerlplatz. "Mit dem wohl jüngsten Team der Liga ist das ein sensationelles Ergebnis", jubelt Sportchef Christian Seidl.

Neulinge hielten mit: Adnet und Thalgau haben sich in ihrer ersten Salzburger-Liga-Saison trotz vieler Ausfälle teuer verkauft. Adnet fügte dem SAK sogar die einzige Pleite zu. "Wir sind sehr zufrieden", betont Adnets Coach Eidke Wintersteller. Auch die Thalgauer können mit ihrer Ausbeute gut leben. "Wir haben uns zuletzt gefunden", weiß Obmann Stefan Eiterer.

Bramberg im Keller: In den vergangenen Saisonen stets solider Mittelständler, überwintert Bramberg heuer als Schlusslicht. "Eine gebrauchte Saison", sagt Sportchef Martin Innerhofer, dessen Team vor allem zu Hause keinen Fuß auf den Boden bekam. Wie Tabellennachbar Union Hallein holten die Oberpinzgauer nur einen Heimsieg.

Quelle: SN

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