Unterhaus

Umbruch in Anif: Trainer und Trio weg

Nach vier Jahren endet im Sommer die Ära Thomas Hofer beim Fußball-Westligisten Anif. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Meistertrainer Thomas Hofer verlässt den Westligisten Anif nach der Saison.  SN/gepa
Meistertrainer Thomas Hofer verlässt den Westligisten Anif nach der Saison.

Zwei Mal führte Thomas Hofer den USK Anif in den vergangenen beiden Jahren zum Titel in der Regionalliga West und verhalf vielen Talenten zum Sprung in den Profifußball. Was die "Salzburger Nachrichten" bereits vor einigen Wochen berichteten, gab der Erfolgstrainer am Donnerstag bekannt. "Ich werde den Verein im Sommer verlassen. Wie es bei mir weitergeht, kann ich noch nicht sagen: Entweder ich mache eine Pause oder nehme eine neue Herausforderung außerhalb Salzburgs an", erklärt Hofer. Laut SN-Informationen ist der 49-Jährige, wie schon vor einem Jahr, ein heißes Thema beim Zweitligisten Blau-Weiß Linz.

Sein Nachfolger in Anif steht bereits fest. Raphael Ikache, der derzeit den Landesligisten Siezenheim betreut, wird in der kommenden Spielzeit in der neuen Eliteliga auf der Seitenlinie stehen. "Ein junger Trainer, der perfekt vernetzt ist und mit jungen Spielern sehr gut umgehen kann", sagt Anif-Obmann Norbert Schnöll. Ikache nimmt aus Siezenheim Lukas Kuon, der als Co-Trainer fungieren wird, mit.

Neben Hofer stehen in Anif auch viele Spieler vor dem Absprung. Ein Trio wird den Verein fix verlassen. Simon Sommer, Josef Weberbauer und Marco Oberst wechseln nach der Saison zum ambitionierten Salzburg-Liga-Leader SAK. Auch Marinko Sorda, Thomas Gastager, Christoph Bann und Semir Gvozdjar werden von einigen Clubs gejagt. "Wir können sicher nicht alle Spieler halten, aber wir werden auch in der Eliteliga eine schlagkräftige Truppe stellen", betont Schnöll. Anif die Treue hält Rene Zia. Der Kapitän hat seinen Vertrag schon verlängert.

Die Abgänge will Schnöll mit neuen Toptalenten kompensieren. Bei Kuchl-Youngster Matthias Seidl, an dem der derzeitige Westliga-Dritte schon seit Längerem Interesse bekundet, hat Anif aber Konkurrenz: Auch der SAK und die Austria jagen den 18-Jährigen.

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