Unterhaus

Westliga-Rückkehr für Austria noch kein Thema

Trainer Christian Schaider wird die violette Elf im Sommer verjüngen und visiert den Meistertitel in der Salzburger Liga erst 2020 an.

Austria-Trainer Christian Schaider bastelt schon am Kader für die neue Saison.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Austria-Trainer Christian Schaider bastelt schon am Kader für die neue Saison.

Während der Stadtrivale SAK in der nächsten Saison unbedingt den Aufstieg in die Fußball-Westliga schaffen will, werden bei Austria Salzburg kleinere Brötchen gebacken. "Spieler, die Grödig verlassen, können wir uns nicht leisten. Die werden wohl beim SAK landen", erklärt Austria-Trainer Christian Schaider, der mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden ist. Auf das 4:0 gegen Eugendorf ließen die Violetten ein 0:0 in Kuchl folgen. "In Kuchl haben wir vor allem spielerisch überzeugt. Die Formkurve geht nach oben, aber wir müssen trotzdem noch vieles besser machen."

Die Austria hat als Siebter derzeit zwar nur sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, der Ligaverbleib sollte für Kapitän Stefan Ebner und Co. aber trotzdem kein Problem sein. Im Hintergrund laufen schon die Planungen für die neue Saison. Die Youngsters Alexander Schwaighofer, Andrej Lazarevic, Luka-Nils Sandmayr und Hans Peter Schnitzer haben ihre Verträge schon verlängert. Auch die Winterneuzugänge Matthias Öttl, Muhammed Ergüden, Christian Schlosser und Lucas Purkrabek werden über den Sommer hinaus das violette Trikot tragen.

Ob auch die Routiniers Stefan Ebner, Nico Mayer, Patrick Mayer und Ernst Öbster an Bord bleiben, entscheidet sich in den nächsten Wochen. "Stefan Ebner und Nico Mayer haben Angebote vorliegen und werden sich in Kürze entscheiden", sagt Schaider, der bei den anderen zwei Führungsspielern kein gutes Gefühl hat: "Bei Öbster und Patrick Mayer könnte es schwierig werden."

Eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt, wird die Austria im Sommer wohl nicht zusammenstellen. "Wir brauchen junge und hungrige Spieler, die auch von den finanziellen Vorstellungen zu uns passen", betont Schaider, der als Trainer und Sportlicher Leiter ein gesundes Mittelmaß für den Verein finden muss: Einerseits sollen die Schulden abgebaut werden, andererseits träumen die Fans von der Rückkehr in die Regionalliga West. Doch Schaider bleibt realistisch: "In der Favoritenrolle sind wir auch in der kommenden Spielzeit sicherlich nicht, aber wir wollen um einen Spitzenplatz mitspielen. In der Saison 2019/20 wollen wir dann aber schon ein kräftiges Wort um den Aufstieg in die Westliga mitreden. Das muss unser Ziel sein."

Quelle: SN

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