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WM 2018

Das wird kein Sommermärchen

Für den Kreml ist die Fußball-Weltmeisterschaft kein Spaß. Sie soll demonstrieren, dass Russland den großen Mächten der Welt ebenbürtig ist.

Fifa-Präsident Gianni Infantino und Russlands Präsident Wladimir Putin. SN/APA/AFP/SPUTNIK/ALEXEY NIKOLSKY
Fifa-Präsident Gianni Infantino und Russlands Präsident Wladimir Putin.

Wladimir Putin wird selten laut. So war es auch in der vergangenen Woche. In der alljährlichen TV-Sprechstunde des Präsidenten fragte ihn der nationalistische Schriftsteller Sachar Prilepin nach Auswirkungen des Krieges in der Ostukraine auf die Fußball-WM. Er hoffe, antwortete Putin, dass nichts passiere. Aber wenn die Ukraine Stellungen prorussischer Separatisten im Donbass angreifen sollte, werde das "schwere Folgen für die gesamte ukrainische Staatlichkeit haben". Er hätte auch sagen können: Dann überziehen wir das gesamte Land mit Krieg.

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