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WM 2018

Droht Manipulation bei der Fußball-WM?

Verführen, erpressen, den Ball doppelt sehen. Böse Zungen spekulieren, ob Russland nach dem Dopingskandal von Sotschi auch die Fußball-WM manipulieren könnte.

 SN/gepa

Die WM hat noch nicht begonnen, aber Russland hat schon seinen Antihelden: den deutschen TV-Journalisten Hajo Seppelt. "Seppelt kaputt", titelte die Fachzeitung "Sport Express", als im Mai bekannt wurde, dass die russischen Behörden dem Reporter die Einreise zur WM verweigern wollten. Dann bekam Seppelt, bekannt für seine Enthüllungsfilme auch über Doping in Russland, doch ein Visum, aber das russische Ermittlungskomitee kündigte prompt an, es wolle den Deutschen in Russland zum Verhör vorladen. Seppelt, dessen Berichte russische Medien gern als heiße Luft oder Fakes bezeichneten, brachte wenige Tage später ungerührt einen neuen "antirussischen" Film heraus. Demnach sind Doping und seine Vertuschung in den vergangenen Jahren auch im russischen Fußball üblich gewesen. 2014 habe die Welt-Antidoping-Agentur WADA 155 Proben russischer Profi-Fußballer beschlagnahmt, auch aktueller russische Nationalspieler. Nach Aussage Grigoro Rodschenkows, des in die USA geflohenen Ex-Chefs des Moskauer Anti-Doping-Labors, habe ihn der frühere Sportminister Witali Mutko direkt angewiesen, positive Proben zu entsorgen: "Hände weg vom Fußball!"

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