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WM 2018

Fußball im Würgegriff der Politik

Wladimir Putin kann sich bei der WM in Russland als friedliebender Sportfreund präsentieren. Die Mächtigen des Weltfußballs brauchen die Politiker - und umgekehrt.

Wladimir Putin mit dem WM-Pokal. SN/imago sportfotodienst
Wladimir Putin mit dem WM-Pokal.

Ab Donnerstag um exakt 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ein sportliches Ereignis. Wenn im Luschniki-Stadion von Moskau die Teams von Russland und Saudi-Arabien im ersten von 64 Spielen aufeinandertreffen, wird sich Wladimir Putin auf der Ehrentribüne kurz zurücklehnen dürfen. Ob seine Russen gewinnen oder wer am 15. Juli Weltmeister wird, das ist für den Präsidenten nicht wirklich von Belang. Viel wichtiger ist, dass für die Vorbereitung des Mega-Sportevents rund 16 Milliarden Euro investiert wurden, zwölf prachtvolle Stadien neu gebaut oder saniert und darüber hinaus Verkehrswege, Flughäfen, Hotellerie und mehr modernisiert wurden.

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