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WM 2018

Schweden freut sich nach Sieg auf Weltmeister Deutschland

Schweden blickt bei der Fußball-WM nach dem Auftaktsieg gegen Südkorea am Montag bereits auf das nächste Spiel gegen Titelverteidiger Deutschland, der Mexiko 0:1 unterlegen war. Dass die Skandinavier einen gelungenen Einstand feierten, lag nicht zuletzt am Videobeweis. "Es ist gut, dass der Videoassistent eingegriffen hat, auch wenn der Elfmeter eigentlich eindeutig war", so Coach Janne Andersson.

Schwedens Coach Andersson will nun auch einen Sieg gegen Deutschland SN/APA (AFP)/JOHANNES EISELE
Schwedens Coach Andersson will nun auch einen Sieg gegen Deutschland

Das 1:0 gegen die Asiaten war der erste Auftaktsieg bei einer WM-Endrunde für das Tre-Kronors-Team seit dem Heimturnier 1958. Entsprechend selbstbewusst richtete man den Blick bereits auf die kommende Aufgabe (Samstag 20.00 Uhr MESZ). "Deutschland ist der nächste Gegner, den wir schlagen wollen", betonte Andersson. "Es war wichtig für uns, diesen Sieg zu holen. Das erhöht den Druck auf Deutschland", befand Leipzig-Legionär Emil Forsberg.

Der überraschende Sieg Mexikos brachte die Skandinavier unter Zugzwang. "Natürlich wollten wir den Sieg auf jeden Fall, aber durch die Deutschland-Niederlage wurde er noch viel wichtiger für uns." Was es gegen den vierfachen Weltmeister braucht, lag für den 55-Jährigen nach der mageren Ausbeute gegen Südkorea in Nischni Nowgorod auf der Hand. "Wir hatten das Spiel nach den ersten zehn Minuten unter Kontrolle, aber ich hoffe, dass wir vor dem Tor effizienter werden."

Während Schweden im Kampf um den Einzug in das Achtelfinale also beste Chancen hat, scheint für Südkorea der Zug bereits abgefahren. "Mexiko hat gegen Deutschland wirklich stark gespielt, aber es passieren im Fußball immer wieder Überraschungen", bemühte sich Tottenham-Angreifer Son Heung-min im Hinblick auf das zweite Match (Samstag, 17.00 Uhr MESZ) um Optimismus.

Der Star der Asiaten nahm die Schuld für den verpatzten Start auf sich. "Ich bin vor allem mit meiner eigenen Leistung unzufrieden. "Ich bin der, der vorangehen muss, aber ich habe einfach schlecht gespielt." Ebenfalls bitter für den Halbfinalisten von 2002: Linksverteidiger Park Joo-ho fällt mit Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel wohl für den Rest der Endrunde aus.

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

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