Fußball

Zulechner versucht Neustart bei Sturm Graz

Der beim SC Freiburg auf dem Abstellgleis gestandene Philipp Zulechner ist am Mittwoch kurz vor Transferschluss zum steirischen Fußball-Bundesligisten Sturm Graz gewechselt. Beim Tabellenführer unterzeichnete der 26-jährige Stürmer einen Zweijahresvertrag plus Option. Zuvor hatte er seinen Vertrag beim deutschen Erstligisten aufgelöst und damit den Weg für einen ablösefreien Wechsel freigemacht.

Zulechner machte sich mit einem grandiosen Halbjahr im Dress des SV Grödig im Herbst 2013 mit 15 Toren auch für internationale Clubs interessant. Die Karriereleiter weiter nach oben steigen konnte der Angreifer nach seinem Wechsel zu den Freiburgern im Jänner 2014 aber nicht mehr. In seinem ersten halben Jahr kam er bei sieben Einsätzen auf ein Tor, im folgenden Herbst kamen vor allem aufgrund eines hartnäckigen Infekts nur zwei Partien dazu. Mit dem Wechsel zur Wiener Austria im Jänner 2015 hätte alles besser werden sollen, doch auch da gelangen ihm in einem Jahr nur zwei Tore.

Bei seinem jüngsten halbjährigen Gastspiel in der Schweiz bei den Young Boys Bern brachte er es nur auf acht Partien und blieb dabei ohne Torerfolg. Nun soll der Weg zu alter Stärke endlich wieder gefunden werden. "Aufgrund des sehr guten Saisonstarts, den ich natürlich verfolgt habe, wird es für mich nicht einfach werden, mich in die Mannschaft zu spielen. Aber ich bin voller Tatendrang", sagte Zulechner.

Coach Franco Foda freute sich über die neue Alternative im Angriff: "Philipp hat in Österreich schon gezeigt, dass er torgefährlich ist. Er ist Österreicher und wir hatten jetzt die Möglichkeit, ihn ablösefrei zu bekommen. Da wir perspektivisch denken, haben wir ihn zu uns geholt. Er passt gut in unsere Philosophie und unsere Mannschaft."

Gleich nach der Länderspielpause hat Sturm im Schlager der siebenten Runde am 10. September (16.00 Uhr) Rekordmeister Rapid zu Gast. Die Partie in der Merkur Arena wird ausverkauft sein. 15.000 Tickets wurden schon jetzt abgesetzt, verlauteten die Steirer. 16.764 Fans haben in der Arena Platz. "Man spürt das Knistern in der Stadt. Jeder Schwarz-Weiße fiebert auf das Spiel hin", sagte Sturms Wirtschaft-Geschäftsführer Thomas Tebbich.

Quelle: APA

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