Mixed

Am Tag danach zeigte Roger Federer ein Dauergrinsen

Der 18-fache Grand-Slam-Sieger dachte nach dem Triumph von Melbourne an Feiern und Urlaub.

Kleine Augen, aber dennoch gut gelaunt: Nach nur einer Stunde Schlaf stellte sich Roger Federer am Montag dem traditionellen Foto-Shooting von Melbourne. SN/ap
Kleine Augen, aber dennoch gut gelaunt: Nach nur einer Stunde Schlaf stellte sich Roger Federer am Montag dem traditionellen Foto-Shooting von Melbourne.

Völlig aufgedreht schien Roger Federer zwölf Stunden nach seinem Fünfsatzerfolg gegen Dauerrivalen Rafael Nadal im Finale der Australian Open in Melbourne. Beim traditionellen Fotoshooting in einem Park ließ der 35-jährige Schweizer nicht einen Moment jene Trophäe, die er Stunden zuvor in Melbourne zum fünften Mal hatte gewinnen können, aus den Augen. Was heißt Augen. Teilweise waren da nur Sehschlitze nach einer Stunde Schlaf: "Wir werden wie Rockstars den 18. Grand-Slam-Titel feiern", kündigte Federer gleich nach dem Triumph an. Stundenlang hatten seine Fans aus aller Welt auf "das Genie" gewartet.

Einige Tage wird der Tennis superstar selbst benötigen, um den wohl unerwartetsten aller 18 Grand-Slam-Erfolge realisieren zu können. Beim dreiwöchigen Skiurlaub in den Schweizer Bergen wird dies mit seiner Frau und den zwei Zwillingspärchen rasch gelingen.

Am Tag danach überschlugen sich die Medien in Euphoriemeldungen um den nach einer Knieverletzungen Wiedererstarkten. "Er versprüht so viel Freude auf dem Platz, dass ein schnelles Ende auch gar nicht vorstellbar scheint", meinte etwa die "Basler Zeitung". Und "L'Équipe" aus Frankreich schrieb: "Roger Federer war bereits eine Tennislegende. Als Sieger mit 35 Jahren untermauert der Schweizer seinen Platz im Pantheon der größten Sportler aller Zeiten, an der Seite von Pelé, Muhammad Ali oder Carl Lewis. Um nicht zu sagen an erster Stelle?"

Federers langjähriger Coach Severin Lüthi meinte nach den ausgelassenen Feiern: "Dieser Sieg hat dazu beigetragen, dass Roger noch länger spielen kann und will." Die nächsten Turniere in Dubai und Indian Wells können kommen.

Die ATP-Weltrangliste wies Federer übrigens am Montag als Nummer neun aus, Finalist Nadal rückte auf Rang sechs vor. Dominic Thiem hielt durch seinen Achtelfinaleinzug von Melbourne Rang acht.

Quelle: SN

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