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Andorf: Wo die Topstars am liebsten starten

Die Leichtathleten beschließen am Samstag in Andorf (13.45 Uhr) die Austrian Top Meeting-Serie und warten mit einem Spitzen-Teilnehmerfeld auf. Die Stars schätzen das familiäre Meeting im Innviertel ganz besonders.

Ivona Dadic am Start in Andorf.  SN/gö
Ivona Dadic am Start in Andorf.

APA

Neben Österreichs Elite Lukas Weißhaidinger, Verena Preiner und Ivona Dadic treten auch Dreisprung-Olympiasieger Christian Taylor aus den USA und 200-m-Ex-Weltmeister Ramil Guliyev aus der Türkei im Pramtalstadion an. 750 Zuschauer sind zugelassen.

Organisator Klaus Angerer, einst erfolgreicher 400-Meter-Läufer für die Union Salzburg, bringt die großen Namen der Szene auch ohne große Preisgelder nach Andorf. Ramil Guliyev nächtigt bei Angerer daheim und wird von ihm persönlich vom Flughafen abgeholt. Weißhaidinger und Dadic ist es in ihrer Heimatregion eine Herzensangelegenheit, den treuesten Fans nahe zu sein. Und auf ihren Startnummern stehen keine Zahlen, sondern "Luki" und "Ivi".

Für Diskus-WM-Bronzemedaillengewinner Weißhaidinger ist es nur wenige Kilometer von seinem Heimatort Taufkirchen entfernt ein echtes Heimmeeting. Seinen Trainingsumfang reduzierte er wegen des nahenden Saisonendes bereits, trotzdem will er überzeugen. "Ein bis zwei extra Meter sind wegen der guten Stimmung in Andorf immer drinnen." Österreichs Top-Mehrkämpferinnen treten jeweils zwei Mal an, Dadic über die 100 m und 100 m Hürden, Preiner im Speerwurf und über die Hürden.

Guliyev war bereits 2018 in Andorf am Start und gewann über 100 m und 200 m jeweils mit Stadionrekord. Er gibt sein Saison-Debüt. Wegen einer Wadenverletzung verpasst Markus Fuchs die 100 m, dafür ist aber Sprung-Ass Taylor mit dabei, der derzeit in der Südstadt trainiert.

"Mein Background sind ja eigentlich die 400 m, darum bin ich die 100 m erst drei-, viermal in meinem Leben gelaufen. In Florida konnten wir ja seit März überhaupt nicht auf einer Laufbahn trainieren, da alle Stadien komplett gesperrt waren. Darum ist es für mich sehr wichtig jetzt hier in Österreich gut arbeiten zu können", sagte Taylor, dessen Verlobte Beate Schrott über die 100 m Hürden antritt.

Quelle: SN

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