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Basketball: ABL-Saison 2016/17 bringt Änderungen

In der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) gibt es 2016/17 einige Änderungen. Ins Play-off ziehen nur mehr sechs statt acht Teams ein, womit das "kleine Viertelfinale" ein Revival feiert, die Finalserie wird zum zweiten Mal überhaupt "best of seven" entschieden. Die neue Saison beginnt am 2. Oktober traditionell mit dem Supercup, die Meisterschaft fünf Tage später. Neun Clubs sind am Start.

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Immer am Ball(v.l.): Sebastian Käferle (Oberwart Gunners), Ian Moschik (ece bulls Kapfenberg), Benedikt Güttl (Traiskirchen Lions), Anton Maresch (UBSC Graz), Romed Vieider (Dukes Klosterneuburg), Sebastian Koch (BC Vienna), Daniel Friedrich (Swans Gmunden), Thomas Csebits (WBC Wels) und Jakob Ernst (Fürstenfeld Panthers).

Die anstehenden Änderungen wurden am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien präsentiert. Nach dem Grunddurchgang (36 Runden bzw. 32 Spiele pro Verein bis 30. April 2017) scheiden die letzten drei Teams aus. Es folgt das "kleine Viertelfinale" (gab es schon 2006/07 und 2007/08, damals jeweils "best of five"), das 3. vs. 6. und 4. vs. 5. in der kommenden Saison im "best of three"-Modus bestreiten. Der Erst- und Zweitplatzierte der regulären Saison steigen erst wieder im Semifinale ein ("best of five").

Um den Meistertitel 2017 geht es zum zweiten Mal in der Bundesliga-Geschichte in bis zu sieben Spielen. Bei der "best of seven"-Erstauflage vor dann 18 Jahren hatte sich St. Pölten gegen Kapfenberg 4:1 durchgesetzt.

Die Liga erfährt 2016/17 auch einen Generationswechsel. "Legenden" wie u.a. Jason Johnson (Oberwart), Matthias Mayer (Gmunden) oder Curtis Bobb (Klosterneuburg) haben die Basketballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Vor allem junge Österreicher sollen in ihre Fußstapfen treten, lautete der Wunsch von ABL-Präsident Karl Schweitzer bei der Pressekonferenz. Zum geänderten Modus merkte er an, dass die Liga dadurch transparenter und spannender werden soll. Für 2017/18 kündigte Schweitzer zudem einen Kollektivvertrag "dem Gesetz entsprechend" an.

Als Ergebnis des Lizenzierungsverfahrens dürfen die Fürstenfeld Panthers in der vor dem Start stehenden Saison lediglich drei (statt fünf) Legionäre verpflichten. Beim WBC Wels, bei den Traiskirchen Lions und beim UBSC Graz dürfen es jeweils nur maximal vier sein.

Eine Änderung erfährt 2016/17 auch der Cup-Bewerb. Ab dem Achtelfinale werden die Spielpaarungen nicht gelost, sondern gesetzt. Das beste ABL-Team nach 18 Runden trifft auf das schlechteste der Zweiten Bundesliga nach elf Spieltagen bzw. - so noch vertreten - auf einen Landesligisten, das zweitbeste auf das zweitschlechteste und so weiter. Im Viertelfinale folgt eine "Pick-Round" wie im Eishockey. Das Final Four wird ausgelost, das bestplatzierte Team hat das Erstrecht als Ausrichter.

Admiral bleibt weitere drei Jahre Sponsor der ABL, ebenso Sky als TV-Partner. Pro Runde wird ein Spiel live übertragen.

Quelle: APA

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