Radsport

Bernhard Kohl - eine lange Geschichte der Lügen

Vor zehn Jahren platzte die Dopingaffäre um Bernhard Kohl. Die Wochen rundherum waren noch spannender als das Dopinggeständnis.

Gestern und heute: Bernhard Kohl posiert vor einem Foto aus seiner aktiven Radprofizeit in seinem Fahrradgeschäft in der Triester Straße in Wien (12. September 2018). SN/www.picturedesk.com/gerhard deutsch
Gestern und heute: Bernhard Kohl posiert vor einem Foto aus seiner aktiven Radprofizeit in seinem Fahrradgeschäft in der Triester Straße in Wien (12. September 2018).

Die Rad-WM 2008 in Varese hatte sportlich nichts zu bieten, was in Erinnerung bleiben müsste. Wozu auch, denn das interessanteste Gerücht, das sich dort wie ein Lauffeuer verbreitete, fand nie den Weg in die Medien: Offenbar habe es bei der Tour de France verbesserte Blutnachtests durch die französische Anti-Doping-Agentur AFLD gegeben, die speziell auf den Wirkstoff EPO (Erythropoietin) und die EPO-Präparate CERA und MIRCERA gezielt hätten. Das Resultat: 12 der Top 14 im Endklassement seien positiv getestet worden. Es war ein Gerücht, welches den Radsport erschüttert hat, aber noch erschütternder war, dass es niemand für unmöglich gehalten hatte.

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