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CAS vertagte Urteilsverkündung im Fall Semenya

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Verkündung des Urteils im Fall der zweifachen 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya auf Ende April vertagt. Wie der CAS am Donnerstag mitteilte, haben die Verfahrensbeteiligten nach der Anhörung in Lausanne vom 18. bis 22. Februar noch weitere Unterlagen eingereicht. Ein genaues Datum für die Bekanntgabe des Urteils sei noch nicht festgelegt.

Vertagung des Urteilsspruchs auf Ende April SN/APA (AFP)/HAROLD CUNNINGHAM
Vertagung des Urteilsspruchs auf Ende April

Eigentlich sollte die Entscheidung schon am 26. März bekanntgegeben werden. Die dreifache 800-Meter-Weltmeisterin wehrt sich vor dem CAS gegen eine IAAF-Regel, die Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen vorsieht. Demzufolge sollen Frauen das Startrecht für bestimmte Rennen nur erhalten, wenn ein spezifischer Testosterongehalt im Blut nicht überschritten wird. Läuferinnen müssten künftig ihren erhöhten Wert dauerhaft reduzieren.

Semenya steht seit Jahren im Mittelpunkt einer Debatte über Hyperandrogenismus und Intersexualität. Mit ihrem Sieg bei der WM 2009 in Berlin hatte die Mittelstreckenläuferin die weltweite Diskussion um Chancengleichheit und die Würde von Athletinnen mit hohen Testosteronwerten ausgelöst.

Quelle: Apa/Dpa

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