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Der Kampf um den Stadionausbau beginnt

Im Europacup-Erfolgsjahr 1993/94 wurde das Problem des zu kleinen Lehener Stadions offensichtlich. In der Winterpause wurden Pläne für einen Ausbau gewälzt.

Lehener Träume anno 1994.  SN/sn
Lehener Träume anno 1994.

Nur 8000 Plätze standen bei internationalen Spielen zur Verfügung, das Ausweichen nach Wien war deshalb für den UEFA-Cup-Schlager gegen Eintracht Frankfurt die einzige vernünftige Alternative für Austria Salzburg. Um in Zukunft wieder im eigenen Stadion spielen zu können, sollte die Lehener Arena ausgebaut werden. Die Tribünen hinter den Toren sollten hochgezogen werden, bis zu 15.000 Plätze wären dadurch zur Verfügung gestanden.

Sogar die Finanzierung war durch den zu erwartenden Geldsegen aus den internationalen Erfolgen abgedeckt. Grenzen waren aber durch das räumlich beengte Areal gesetzt: Nur 1,5 Meter hinter dem bestehenden Stadion endete die Bauplatzzone. Schon zu diesem Zeitpunkt dämmerte den Beteiligten, dass alle Varianten in Lehen in eine Sackgasse mündeten und nur ein Stadionneubau eine dauerhafte Lösung bringen konnte.

Quelle: SN

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