Leichtathletik

Ein ganz langer erster Wettkampftag

Am Dienstag geht es erstmals um Medaillen bei der Leichtathletik-EM in Berlin. Zwei Österreicher steigen in ihre Wettkämpfe ein und müssen dafür früh aufstehen.

Tagwache 4.40 Uhr heißt es für Diskus-Ass Lukas Weißhaidinger am Dienstag. Dafür genießt der österreichische Medaillenkandidat in der Qualifikation ab 9.40 Uhr noch relativ kühles Wetter. Die zweite Gruppe wirft erst zur Mittagszeit. "Da sollte er fürs Finale am Mittwoch Kräfte sparen können", sagt Trainer Gregor Högler. Doch die Aufgabe wird kein Spaziergang. Nicht weniger als zehn Medaillengewinner von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften stehen auf der Startliste.

Früh starten, spät aufhören: Zehnkämpfer Dominik Distelberger hat am Dienstag einen Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Um 9.30 Uhr geht es mit dem 100-Meter-Lauf los, um 21 Uhr stehen die 400 Meter auf dem Programm. Wegen Achillessehnenproblemen konnte Distelberger heuer noch keinen Zehnkampf bestreiten. Für Hindernisläufer Luca Sinn geht es bei seiner ersten EM darum, im Vorlauf Erfahrung zu gewinnen. "Ich laufe gegen Leute, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kenne", sagt der 22-jährige Wiener.

Am Montag scheiterten Österreichs Sprinter Markus Fuchs (10,57) und Alexandra Toth (11,69) in den 100-Meter-Vorläufen.

SPORT-NEWSLETTER

Jetzt anmelden und wöchentlich die wichtigsten Sportmeldungen kompakt per E-Mail erhalten.

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 27.11.2021 um 06:02 auf https://www.sn.at/sport/mixed/ein-ganz-langer-erster-wettkampftag-38470141

Schlagzeilen