Mixed

Eine Rückkehr zu den Wurzeln

Neo-Coach Friedrich Oberascher soll Gneis in der 2. Landesliga Nord nach vorn bringen.

Mit Seekirchens zweitem Team schaffte Friedrich Oberascher einst den Aufstieg in de 2. Landesliga. Nun soll er Gneis auf Vordermann bringen. SN/krugfoto/Krug Daniel
Mit Seekirchens zweitem Team schaffte Friedrich Oberascher einst den Aufstieg in de 2. Landesliga. Nun soll er Gneis auf Vordermann bringen.

Kommende Woche starten die Salzburger Ligen in die neue Saison. 13 Mannschaften aus der Landeshauptstadt nehmen an der heurigen Meisterschaft teil.

In Gneis, das in der 2. Landesliga Nord aktiv ist, kam es in der Sommerpause zu einem Wechsel am Kommandostand. Markus Tripp trat als Trainer zurück und kümmert sich in Zukunft nur noch um die sportlichen Belange abseits des Rasens. An seiner Stelle übernimmt Friedrich Oberascher das Coaching. Der 43-Jährige war als Kicker unter anderem für den SAK, Blau-Weiß Salzburg und für die neue Austria Salzburg aktiv.

Mit Markus Tripp verbindet ihn eine lange Freundschaft seit Kindheitstagen. "Markus und ich kennen uns seit der U-8 des SAK, also rund 35 Jahre. Als er mich gefragt hat, ob ich den Posten des Trainers haben will, habe ich sofort zugesagt", so Oberascher, der unter anderem in Seekirchen (1b), Nußdorf, Köstendorf und zuvor drei Jahre als Co-Trainer bei der Austria tätig war.

Nun kehrt der gebürtige Städter in seine Heimat zurück. Die Gneiser konnten in der abgelaufenen Saison nur knapp die Klasse halten. Erst am letzten Spieltag gelang ihnen mit einem 3:1 in Faistenau der Befreiungsschlag. Stattdessen musste die zweite Mannschaft der Austria den Weg in die 1. Klasse Nord antreten. Ein derartiges Zittern um den Verbleib in der 2. Landesliga Nord soll es heuer nicht geben. "Wir peilen einen einstelligen Tabellenplatz an und wollen so früh wie möglich den Klassenerhalt fixieren", sagt Trainer Oberascher. Der Verein holte mit Moritz Strasser von Siezenheim und Andreas Wirth von Hallwang zwei Verstärkungen in die Mozartstadt. "Am Anfang werden einige auf Urlaub sein, aber der Kader steht im Großen und Ganzen", so Oberascher.

Die Vorbereitung verlief nach Wunsch. Im Landescup scheiterten die Gneiser nur knapp an Siezenheim, das eine Liga höher spielt. "Wir hatten zudem Pech, da wir drei Mal nur Aluminium getroffen haben. Körperlich waren wir die bessere Mannschaft, das stimmt mich optimistisch", sagt der Coach, der die 2. Landesliga durch seine frühere Tätigkeiten sehr gut kennt. Zum Auftakt empfangen die Gneiser kommende Woche das Team von Faistenau. Die Flachgauer scheiterten im Relegationsmatch zum Aufstieg in die 1. Landesliga im Elfmeterschießen an Tamsweg. "Für mich ist Faistenau heuer einer der großen Favoriten auf den Meistertitel." Dazu kommen noch Oberhofen, Mattsee und der HSV Wals. "Vor allem der HSV hat seinen Kader sehr gut verstärkt", so Oberascher. Die Teams aus der Landeshauptstadt werden laut dem Neo-Coach in dieser Spielzeit wohl nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Eine wichtige Rolle aus städtischer Sicht will hingegen der ATSV Salzburg in der 1. Klasse Nord einnehmen. Das Team von Trainer Milan Pavlovic feierte in der abgelaufenen Spielzeit einen überlegenen Meistertitel in der 2. Klasse Nord A. Am Ende standen 59 Punkte aus 22 Partien auf dem Konto, das Torverhältnis betrug 103:34. Dementsprechend optimistisch ist Coach Milan Pavlovic vor dem Saisonstart, der mit dem Match in Scheffau beginnt. "Wir konnten den Kader halten und uns auch weiter verstärken. Wir wollen so wie in der vorigen Saison ganz vorn mitspielen. Der Meistertitel ist auch in der 1. Klasse Nord unser Ziel", erklärt Milan Pavlovic.

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