Mixed

Federer feierte historischen Triumph in Wimbledon

Mit dem 4:6,7:5,6:3,6:4-Erfolg über Murray hat das Schweizer Tennisass Roger Federer am Sonntag seinen siebenten Triumph beim Rasenklassiker von Wimbledon perfekt gemacht. Er zog damit mit Sampras und Renshaw gleich.

Erstmals seit Mai 2010 ist der nun siebzehnfache Rekord-Grand-Slam-Turniersieger wieder die Nummer eins der Tennis-Welt. Die Zwillingsmädchen Charlene und Myla sahen von der Tribüne aus, wie ihr Papa nach dem verwandelten Matchball erleichtert auf den "Heiligen Rasen" fiel.

Mit seinem ersten Titel bei einem der vier wichtigsten "Majors" seit mehr als zwei Jahren vereitelte Federer zugleich ein nationales Sportmärchen: Der Schotte Murray war der erste britische Finalist seit 1938 bei dem berühmtesten Tennisturnier der Welt - und wollte der erste Titelträger seit dem legendären Fred Perry 1936 werden. "Ich komme näher ran", waren die ersten Worte des in Tränen aufgelösten Murray, der das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. "Roger, du hast eine tolle Leistung gezeigt und es dir verdient."

Der bald 31-jährige Schweizer zog mit sieben Wimbledon-Titeln mit dem US-Amerikaner Pete Sampras und dem Engländer William Renshaw gleich und egalisierte eine weitere Sampras-Bestmarke für die Ewigkeit. Er löst den Serben Novak Djokovic ab und beginnt am Montag seine 286. Woche an der Spitze des ATP-Rankings - und ist damit nun gemeinsam mit Sampras der Rekord-Weltranglisten-Erste. Für Murray bleibt der Wimbledon-Traum unerfüllt. Auch in seinem vierten Grand-Slam-Finale ging er als Verlierer vom Platz - zum dritten Mal gegen Federer.

Quelle: APA

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