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Formel 1: Toto Wolff schwitzt mehr als alle

Die Mercedes-Meisterschaft bleibt in der Sauna, diesmal in Malaysia, wo alle schwitzen.Der Teamchef aber noch mehr. Und warum Rosberg mit mehr Siegen mehr verlieren kann.

Formel 1: Toto Wolff schwitzt mehr als alle SN/apa (mercedes amgf1)
Einer (seiner Fahrer) wird gewinnen: Mercedes-Chef Toto Wolff.

Seit dem letzten Grand Prix in Singapur verändert sich für die Formel 1 nicht viel: Am Wochenende geht es auf dem Kurs in Sepang um den Grand Prix von Malaysia. Das heißt: Nachmittags- statt Nachtrennen, über

30 Grad und wieder über 60 Prozent Luftfeuchtigkeit. Was wiederum bedeutet: Alle werden schwitzen. Und: Aus den letzten fünf Rennen ergibt sich eine 40-Prozent-Chance für einen Safety-Car-Einsatz.

Um wie viel Teamchef Toto Wolff samt seinem "Aufseher" Niki Lauda mehr schwitzen wird als alle anderen, ist offen. Denn Rosberg vs. Hamilton geht in die sechstletzte Runde, es steht 273:265 für den Wiesbadner, der in Singapur den Hattrick seit Spa komplettierte.

Rosberg strotzt naturgemäß vor Selbstvertrauen: "Ich weiß, dass ich an jedem Wochenende gewinnen kann. Das ist eine unglaubliche Situation für einen Fahrer. Ich werde das aber nicht als gegeben ansehen. Ich hatte zuletzt einen guten Lauf und genieße den Moment. Aber das nächste Rennen oder das danach kann schon wieder ganz anders aussehen. Red Bull und Ferrari setzen uns richtig unter Druck. Uns erwarten noch einige harte Wochenenden."

Wobei auch dem WM-Leader bewusst ist: Er ist der Gejagte - von einem Teamkollegen, der niemals aufsteckt, und von den Ehrgeizlern bei Red Bull und Ferrari, die Mercedes den Nimbus der Unschlagbarkeit nehmen wollen. Das Besondere an Rosbergs Situation ist trotz seiner überwiegend makellosen Rennen: Verliert er diese WM noch, hat er noch viel mehr verloren. Er würde als "Loser" dastehen, der einfach keinen Titel schafft.

Aufgerufen am 20.11.2018 um 12:34 auf https://www.sn.at/sport/mixed/formel-1-toto-wolff-schwitzt-mehr-als-alle-1023247

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