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Global Champions Tour bringt Reiter-Weltelite in die Krieau

In Wien fällt in der Global Champions Tour (GCT) erneut die Vorentscheidung. Der Vienna-Masters-Bewerb am Samstag in der Krieau ist die vorletzte Station der 15-teiligen Serie, ehe im November in Doha der Gesamtsieger gekürt wird. Rolf-Göran Bengtsson kann es sich daher nicht leisten, auf den Trip nach Österreich zu verzichten. Er führt das Ranking nach dem Rom-Springen vom Sonntag an.

Global Champions Tour bringt Reiter-Weltelite in die Krieau SN/APA (AFP)/TODD KOROL
Der Brite Scott Brash ist einer der Stars in Wien.

Für den Schweden geht es um den Premieren-Gesamttriumph in der Global Champions Tour. Die Australierin Edwina Tops-Alexander liegt aber mit 267 Punkten nur fünf Zähler dahinter auf Platz zwei und hat natürlich auch für Wien genannt, um in einer möglichst guten Position nach Katar zu reisen. 2011 und 2012 hat sie die Serie schon gewonnen. Auch Wien-Vorjahressiegerin Luciana Diniz ist wieder mit dabei.

Die Portugiesin ist als aktuelle Weltranglisten-29. nur die Nummer 15 gemäß Ranking im Wien-Feld. Die Zuschauer können sich in der neuen Location Krieau also auf einige Leckerbissen des Springreitens freuen. Topmann ist der Franzose Simon Delestre (3.), gefolgt vom Deutschen Daniel Deusser (7.) und mit Kevin Staut einem weiteren Franzosen (8.). Da bleibt für Scott Brash diesmal nur die Nummer-4-Position im Feld (9.).

Zwei Jahre lang hatte der Brite die Weltrangliste bis Ende 2015 fast ohne Unterbrechung angeführt. Dass er noch immer in der allerhöchsten Liga spielt, hat der 30-Jährige erst am Sonntag bewiesen, als er in Calgary den weltweit höchstdotierten Grand Prix gewonnen hat. 683.000 Euro Preisgeld kassierte Brash.

Weitere klingende Namen unter den Wien-Teilnehmern besitzen u.a. Marcus Ehning (GER/11.), Rom-Sieger Harrie Smolders (NED-15.), Meredith Michaels-Beerbaum (GER/17.), Ludger Beerbaum (GER/23.) sowie John (32.) und Michael Whitaker (71.). Max Kühner als Österreichs Bester (56.) ist da nur die Nummer 26 im Feld. Die meiste Aufmerksamkeit unter den Lokalmatadoren wird aber sicher Thomas Frühmann zuteilwerden.

Der wird seinen Sixth Sense und sich selbst am späten Samstagnachmittag unmittelbar vor der Global Champions Tour verabschieden. Als Co-Organisator war der 65-Jährige für die Vorarbeit am neuen Schauplatz verantwortlich. "Es ist wichtig, dass wir in die großen Städte gehen", sagte GCT-Sportdirektor Marco Danese am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. "Wir werden einen super Sport sehen."

155 LKW-Züge Sand wurden in den Prater geliefert, um einen GTC-würdigen Parcours hinzuzuzaubern. "Es gibt einen überdachten Abreiteplatz, wir haben mehr Platz als bisher", erklärte Organisator Gregor Schlenk. Damit können sich von Donnerstag bis Sonntag auch die Stars und Sternchen besser entfalten, unter denen sich wieder Athina Onassis befindet, die Enkelin und Erbin des Milliarden-Vermögens von Aristoteles Onassis.

Quelle: APA

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