Mixed

Golf: US-Quartett vor Finaltag der US Open an der Spitze

Der Weltranglistenerste Dustin Johnson hat vor der Finalrunde der 118. US Open auf Long Island seinen komfortablen Vorsprung verspielt. Der 33-jährige US-Golfstar benötigte am Samstag im Shinnecock Hills Golf Club bei schwierigen Bedingungen für die dritte Runde 77 Schläge.

Dustin Johnson hat seinen Vorsprung verspielt SN/APA (AFP/Getty)/ROSS KINNAIRD
Dustin Johnson hat seinen Vorsprung verspielt

Mit insgesamt 213 Schlägen muss sich der US-Open-Sieger von 2016 die Führung beim zweiten Major-Turnier des Jahres mit seinen Landsleuten Daniel Berger, Tony Finau sowie dem Titelverteidiger Brooks Koepka teilen. Auch Olympiasieger Justin Rose (214) aus England und der Schwede Henrik Stenson (215) haben noch gute Chancen auf den Titel.

Die Turnierverantwortlichen der USGA hatten den Par-70-Kurs in der Nähe von New York am dritten Tag wieder extrem schwer hergerichtet. Die schwierigen Fahnenpositionen auf den ausgetrockneten Grüns stellen die besten Spieler der Welt vor große Probleme. Hinzu kam der böige Wind. Selbst Routinier Phil Mickelson scheiterte an den harten Bedingungen. Der fünffache Major-Champion aus den USA spielte an seinen 48. Geburtstag mit 81 Schlägen die schlechteste Runde in seiner 27 Jahre langen US-Open-Karriere.

Viele Top-Spieler waren bei dem mit zwölf Millionen Dollar dotierten Turnier bereits nach zwei Runden ausgeschieden. US-Superstar Tiger Woods gehörte ebenso zu den großen Verlieren der offenen amerikanischen Meisterschaft wie der Nordire Rory McIlroy, Sergio Garcia aus Spanien, der Australier Jason Day oder Jordan Spieth aus den USA.

Die Verantwortlichen beim amerikanischen Golfverband (USGA) mussten zugeben, dass der Platz von Shinnecock Hills bei New York in der dritten Runde nicht nur schwierig, sondern unfair war. Und sie entschuldigten sich dafür. "Heute wurden die Spieler für einwandfrei ausgeführte Schläge nicht nur nicht belohnt, sondern sogar bestraft", sagte Mike Davis, CEO der USGA.

Für die Besten nach zwei Runden, die am dritten Tag in den letzten Gruppen spielten, waren verschiedene Löcher wegen der ultraschnellen, hügeligen Greens und des recht starken Windes kaum spielbar. Die besten zwölf Golfer nach zwei Runden kamen auf dem Par-70-Platz auf den extrem hohen Durchschnitt von 76,6 Schlägen. Die Stars waren aber in ihrer Kritik zurückhaltend. Ex-British-Open-Sieger Henrik Stenson aus Schweden sagte: "Ich glaube, dass die Linie des Vernünftigen heute leicht überschritten wurde."

Quelle: Apa/Dpa/Ag.

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