Handball

Erster Coronavirus-Fall in der deutschen Handballliga

Däne Mads Mensah von den Rhein-Neckar Löwen infiziert. Clubs haben Kurzarbeitergeld beantragt.

Mads Mensah wurde in häusliche Quarantäne überstellt. SN/gepa pictures/ oliver lerch
Mads Mensah wurde in häusliche Quarantäne überstellt.

In der Coronavirus-Krise setzt die deutsche Handballliga neben staatlicher Unterstützung auch auf ein Entgegenkommen ihrer Profis - zu denen u.a. Kiel-Legionär Nikola Bilyk zählt. Einige Vereine haben angesichts der sich zuspitzenden finanziellen Lage bereits Kurzarbeitergeld beantragt. Indes hat die Liga mit dem dänischen Teamspieler Mads Mensah von den Rhein-Neckar Löwen den ersten Corona-Fall.

Mensah habe sich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert, teilten die Mannheimer mit. Der 28-jährige Rückraumspieler, der sich nach eigener Aussage wieder fit und voll belastbar fühlt, sei umgehend gemeinsam mit seiner Familie in eine 14-tägige häusliche Quarantäne überstellt worden.

Klar ist, dass die Liga vor großen finanziellen Herausforderungen steht. "Wir haben beschlossen, dass wir nur eine Chance haben zu überleben, wenn Spieler und Sponsoren ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten", erklärte Liga-Geschäftsführer Bob Hanning. Zudem hält die Liga am Beschluss ihres Präsidiums fest, die derzeit bis mindestens Ende April ausgesetzte Saison nach Möglichkeit zu Ende zu spielen. Am kommenden Mittwoch will man weiter beraten.

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