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IOC begrüßte Entscheidung Spaniens zu Kosovo-Athleten

Das Internationale Olympische Komitee hat die Entscheidung der spanischen Regierung zur Souveränität von Athleten aus dem Kosovo mit "tiefster Zufriedenheit" begrüßt. Damit sei künftig die Teilnahme kosovarischer Sportler mit ihrer Hymne und Flagge an internationalen Wettkämpfen in Spanien möglich, stellten das IOC und das Spanische Olympische Komitee (COE) am Mittwoch in einer Erklärung fest.

Die spanische Regierung werde Sportdelegationen aus dem Kosovo mit den notwendigen Visa ausstatten. Zudem dürfen sie ihre nationalen Symbole - Nationalhymne und Landesflagge - gemäß dem olympischen Protokoll verwenden.

Mit ihrer Entscheidung reagierte die spanische Regierung auf die Kritik des COE. Sportler aus dem Kosovo durften Anfang des Monats nicht unter ihrer Flagge an den Karate-Weltmeisterschaften in Madrid teilnehmen. Sie trugen die Initialen ihres Verbandes auf dem Rücken, auf den Anzeigetafeln erschien die Abkürzung des Weltverbandes (WKF) hinter den Namen der Athleten.

Spanien verweigert dem Kosovo die Anerkennung aus Sorge vor daraus erwachsenden Ambitionen von Separatisten im Baskenland und in Katalonien. Der Kosovo ist seit 2014 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees.

Quelle: Apa/Dpa

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