Sport

Italiens Regierung sagte Garantien für Kandidatur 2026 zu

Italiens Regierung hat staatliche Garantien für die Kandidatur von Mailand und Cortina d'Ampezzo für die Olympischen Winterspiele 2026 zugesagt. Das Dokument über die finanziellen Zusagen sei an das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegangen, erklärte das nationale Olympia-Komitee (CONI) am Freitag in Mailand. Damit steigen Italiens Chancen auf die Spiele im Rennen gegen Schweden.

Mit der Zusage hat die Regierung in Rom einen Rückwärtssalto hingelegt. Ursprünglich war sie zerstritten, ob sie Geld für die Spiele locker machen wird. Vize-Premier Matteo Salvini von der rechten Lega erklärte, die Kosten für den Sicherheitsaufwand würden gedeckt. Der zweite Vize-Regierungschef, Luigi Di Maio von der Fünf-Sterne-Bewegung, sprach von Ausgaben für Sicherheit und Investitionen: "Das Wichtige ist, dass keine Kathedralen in der Wüste entstehen, die später niemand mehr nutzt."

Das IOC wählt den Ausrichter der Spiele Ende Juni in Lausanne. Italien ist mit Mailand und Cortina d'Ampezzo neben Stockholm der einzige Bewerber für die Spiele 2026.

Quelle: Apa/Dpa

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