Mixed

Jukic blüht unter Hütter auf

Der Torjäger glänzte gegen Dinamo Bukarest. Stürmerkarussell in der Westliga: Patrick Mayer zu Neumarkt, Karim Onisiwo zur Austria.

Jukic blüht unter Hütter auf SN/Krug
Torjäger Jukic wieder in seinem Element.


Einen Prestigeerfolg feierte der SV Grödig im Test gegen Dinamo Bukarest. Durch Tore von Mersudin Jukic (2) und Ernst Öbster wurde der mehrfache rumänische Meister mit 3:0 (3:0) besiegt.

Obwohl die Grödiger auch in der vergangenen Woche harte Trainingseinheiten abspulen mussten, zeigte sich die Truppe von Trainer Adi Hütter in körperlich bester Verfassung. Bereits nach elf Minuten brachte Öbster, der unter Hütter immer besser in Form kommt und an allen Toren beteiligt war, den Erstligisten in Führung. Und Jukic zeigte wieder einmal, dass er ein echter Torjäger ist. "Jukic hat körperlich zugelegt, er arbeitet gut. Ich bin sehr zufrieden. Nicht nur mit ihm, sondern mit der ganzen Mannschaft", betonte Hütter. Davon konnten sich auch die TV-Zuschauer in Bukarest überzeugen. Das Spiel wurde vom rumänischen Fernsehen direkt übertragen. Aus diesem Grund erfolgte der Anpfiff bereits um 14.30 Uhr. "Und trotz der großen Hitze haben wir viel Tempo gemacht", lobte Hütter. Heute, Montag, testen die Grödiger einen Stürmer aus Brasilien. "Wir brauchen unbedingt noch zwei Angreifer", erklärte Manager Christian Haas.

Am Mittwoch proben die Grödiger gegen den Villacher SV und am Samstag kommt mit Cluj ein rumänisches Topteam in der Untersbergarena. Dann sollen auch die beiden gewünschten Angreifer schon das Grödig-Leibchen tragen.

Letzte Transfers wurden auch in der Regionalliga noch getätigt. Beim Köstendorfer Blitzturnier traf Patrick Mayer gleich in seinem Debüt für Neumarkt. Die Hajek-Elf schlug den Gastgeber im 45-Minuten-Duell mit 4:1 (weitere Tore: Celebic, Zadrazil, Erdogan bzw. Weiglmeier). Anschließend zog die neu formierte Austria Salzburg ein Angriffsfurioso auf, bei dem Neumarkt mit dem 2:0 (Tore: Öttl, Hübl) noch gut bedient war. Etwas behäbiger zeigten sich die Violetten danach bei 38 Grad im nicht vorhandenen Schatten gegen Köstendorf. "Wir haben sie leben lassen", sagte Trainer Thomas Hofer. Eisenmanns 1:0 per Heber aus 25 Metern glich Hübl erst drei Minuten vor Schluss aus und rettete den Violetten damit den Turniersieg. Noch nicht mit von der Partie war Neuzugang Nr. zehn: Mit Karim Onisiwo (zuletzt Straßwalchen) erhält die Austria eine weitere Sturmalternative.

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